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Baugenehmigung fürs Bergkamener Häupenbad – Baufortschritte fürs Kamener Sesekebad

Baugenehmigung fürs Bergkamener Häupenbad – Baufortschritte fürs Kamener Sesekebad

Die Nachbarstädte Kamen und Bergkamen bekommen wie berichtet jeweils ein neues Ganzjahresbad –

Kamen das 30 Millionen Euro teure Sesekebad (Bericht HIER),

 Bergkamen das 35 Millionen Euro teure Häupenbad (Bericht HIER).

Die alten Bäder mussten dafür weichen. Beide Bäder bauen die GSW (Gemeinschaftsstadtwerke). 

Häupenbad: Baugenehmigung überreicht

Die Baugenehmigung für das neue Ganzjahresbad in Bergkamen hat der Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Bernd Schäfer, am Mittwoch (1. Februar) an unsere Geschäftsführer Jochen Baudrexl überreicht.

Die offizielle Übergabe markiert einen weiteren, wichtigen Schritt zum Neubau des Bades. In diesem Zusammenhang nutzte Jochen Baudrexl die Gelegenheit, sich bei den Verantwortlichen der Stadt für die gute und konstruktive Zusammenarbeit zu bedanken.

GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl (r.) freut sich über die Übergabe der Baugenehmigung durch Bergkamens Bürgermeister Bernd Schäfer. (Foto GSW)

„Wir haben im vergangenen Sommer den Bauantrag eingereicht und nun in kurzer Zeit die Baugenehmigung erhalten. Das ist wirklich vorbildlich“, sagte Baudrexl. Bernd Schäfer gab das Lob an die GSW zurück und bedankte sich für eine vertrauensvolle Kooperation und die gute Abstimmung zur Vorbereitung der Neubau-Pläne.

Beide blickten zudem optimistisch auf den angepeilten Eröffnungstermin des Häupenbades Mitte 2025.

„Wir sind voll im Zeitplan. Wenn wir bei den Erdarbeiten keine bösen Überraschungen erleben und zudem planmäßig die Arbeiten an die Bauunternehmen vergeben können, sollte es zu keinen größeren Verzögerungen kommen“, erklärte Baudrexl. Bisher, so der GSW-Geschäftsführer, habe man glücklicherweise keine unerwarteten Schadstoffe auf dem Gelände des einstigen Wellenbades gefunden. Nach jetzigem Stand dürfte dem Start der ersten Rohbauarbeiten nach Ostern nichts mehr im Wege stehen.

Nachhaltiger und energetischer Neubau

Visualisierung des künftigen Ganzjahresbads. (Quelle GSW)

Das neue Ganzjahresbad wird nachhaltig und energetisch als Energieeffizienzgebäude errichtet. Die Energieerzeugung mithilfe der Sonne wird zudem deutlich ausgebaut. Denn – anders als zunächst angedacht – wird nahezu die gesamte Dachfläche mit Photovoltaik-Anlagen bestückt. Aus der ursprünglich vorgesehenen Fläche von 284 Quadratmetern wird stattdessen eine Fläche von 1600 Quadratmetern für PV-Module genutzt.

Somit lassen sich rund 260.000 Kilowattstunden Strom jährlich produzieren. Mithilfe der Sonnenenergie und des eigenen Blockheizkraftwerks der GSW kann die Hälfte des Strom-Bedarfes für das Bad selbst erzeugt werden. Im künftigen Häupenbad werden zudem nachhaltige Materialen wie etwa Edelstahlbecken installiert. Zudem erhält die neue Rutschenanlage eine Wärmedämmung.

Das neue Ganzjahresbad leistet aber nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, sondern auch für eine attraktive Freizeitmöglichkeit in Bergkamen, unterstreichen Stadt und GSW.

„Zudem ist es wichtig für unser Schulschwimmen. Vor allem mit Blick auf die vielen Kinder, die nicht schwimmen können, gibt es einen großen Bedarf, langfristig Möglichkeiten zum Schwimmen zu schaffen“,

sagte Bürgermeister Bernd Schäfer.

Neues auch vom Kamener Sesekebad: Aushub der Baugrube für das Hallenbad wird weiter genutzt

Auch mit dem Sesekebad Kamen geht es voran. Aktuell wird am Fundament des Freibadgebäudes gemauert. Wenn die Witterung stimmt, ist das Gebäude etwa Ende Februar  fertiggestellt, so die GSW.

In der Zwischenzeit wird die Baugrube für das Hallenbadgebäude weiter ausgehoben. Um die rund 10.000 Kubikmeter Erdreich zu bewegen, sind u. A. zwei Bagger im Einsatz.

Der Aushub wird auf den alten Sportplatz im Hemsack transportiert und soll danach von der Stadt Kamen für die Neugestaltung des Geländes rund um den Sportplatz genutzt werden.

Visualisierung des Sesekebades. (Quelle GSW)

„Eine sinnvolle Kooperation“, sagt Bädermanager Sven Holtsträter. „Aber es wird auf dem Transportweg auch einiges an Dreck verursachen.“

 Die 5 Trecker mit Anhängern fahren ganztägig, um den Aushub schnellstmöglich von der Baustelle zu bringen. „Wir werden die Anwohner nochmal gesondert darüber informieren. Ab spätestens 20 Uhr werktags werden die Arbeiten jedoch eingestellt“, erläutert Holtsträter. Der Reinigungsintervall für die Straße soll ebenfalls erhöht werden.

Die Verantwortlichen rechnen mit einer Dauer von 4 bis 5 Arbeitswochen für das Projekt. Idealerweise kann dann (zum Abschluss des Freibadgebäude-Rohbaus) mit dem Rohbau des Hallenbadgebäudes begonnen werden.

Quelle GSW Freizeit

Kommentare

WORDPRESS: 1
  • 1uwe hilsmann vor 1 Jahr

    WIR SIND ALS kINDER NOCH FÜR 10 pFENNIGE INS FREIBAD GEGANGEN:Da konnte man es sich noch jeden Tag leisten.Wie soll das denn demnächst werden,nur weil sich einige Leute auf Kosten der Allgemeinheit ei Denkmal setzen möchten.