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Bergkamens 35 Mio.-„Häupenbad“: 5 Becken, Matschspielplatz und Doppelrutsche

Bergkamens 35 Mio.-„Häupenbad“: 5 Becken, Matschspielplatz und Doppelrutsche

Visualisierung: GSW

Fünf Becken, eine Doppelrutsche und rundum ein Erlebnis für die ganze Familie.

Dort, wo am 9. Mai das Bergkamener Wellenbad in seine letzte Saison startet, soll in drei Jahren ein Erlebnisbad mit neuen Dimensionen eröffnen.

Das Architekturbüro Krieger hat am Dienstag den Planungsstand zum Ganzjahresbad in Bergkamen vorgestellt. Es soll Maßstäbe für die Region setzen. Kostenpunkt: Rund 35 Mio. Euro.

Die neue Einrichtung werde über einen hohen Erlebnischarakter verfügen, erklären die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) für Kamen, Bergkamen und Bönen.

Fünf Becken sind geplant, eine „Turbo“-Doppelrutsche, eine große Liegewiese, ein Beachvolleyballfeld und ein Matsch-Spielplatz für Kinder. Allerdings: Das Wellenbad wird dafür abgerissen.

Im Jahr 2025 soll die Millioneninvestition eröffnen- dort, wo jetzt noch das Wellenbad seine Besucher empfängt, am Häupenweg. Daher der Name des neuen Bades: Häupenbad.

Das Planschbecken. – Foto GSW

Außenansicht aus der Luft.

Außenterrasse.

Das „Häupenbad“ stelle sich mit seinem vielfältigen Angebot – etwa der schon erwähnten Turborutsche und einem Erlebnisbecken – als Erlebnisbad für die ganze Familie dar. Die insgesamt fünf Becken werden zudem für das Schul- und Vereinsschwimmen zur Verfügung stehen.

Nach der letzten Freibadsaison im Wellenbad in Bergkamen-Weddinghofen, die am 9. Mai beginnen soll, wird die Anlage zurückgebaut, sprich, das Bad wird abgerissen. An dieser Stelle entsteht dann das neue Ganzjahresbad.

Es wird wie das neue Sesekebad in Kamen, das im Herbst 2024 fertiggestellt sein soll, Teil der „GSW Wasserwelt“. Unter der neu entwickelten Dachmarke werden künftig alle drei Bäder in Kamen, Bönen und Bergkamen von der GSW betrieben.

Visualisierungen – Quelle GSW.

Ausführliche Informationen zum Bad – Quelle GSW:

Ausgestaltung Innenbereich

Das Bad verfügt über fünf nebeneinanderliegende Schwimmbecken, jedes mit einem anderen Schwerpunkt.

  1. Sportbecken mit 6 Bahnen á 25 Meter und Startblöcken
  2. Sprungbecken (100 qm) mit 3-Meter-Turm und 1-Meter-Brett sowie einer Kletterwand und absenkbarem Hubboden für Fitnesskurse
  3. Optisch und akustisch abgetrenntes Kursbecken (100 qm)
  4. Erlebnisbecken mit 2 Strömungskanälen, Nackenduschen, Massageliegen, Hangeleinheit und kleiner Rutsche
  5. Kleinkinderbecken mit einer Spielhöhle

Ein Highlight wird die geplante Doppel-Racer-Rutsche, die zwischen Kurs- und Erlebnisbecken angesiedelt ist und auf der zwei Personen gegeneinander antreten können. Auch eine Textilsauna wird es geben und ein Gastronomieangebot nahe des Kleinkinderbereichs. Die große Glasfront ist rückseitig über die volle Länge zu öffnen, sodass Gäste den Außenbereich überganglos erreichen können.

Ausgestaltung Außenbereich

Im Außenbereich ist rückseitig eine Liegewiese angesiedelt, die über eine großzügige Terrasse zu erreichen ist. Für die Kinder gibt es diverse Klettergerüste und einen Matsch-Spielplatz. Aktive Gäste können sich auf dem geplanten Beachvolleyballfeld austoben. Vor dem Haupteingang ist ein Spielplatz mit Kletterwand geplant. Der städtische Parkplatz soll zeitgleich mit dem Neubau umgestaltet werden.

Nachhaltiges Bauen

Das Bad wird als Effizienzhaus 55 gebaut und erhält entsprechende Fördermittel der KfW. Neben der Installation einer Photovoltaikanlage gehört dazu auch eine zusätzliche Dämmung und der Einsatz von nachhaltigen und langlebigen Materialien (z.B. Edelstahlbecken anstatt Fliesen). Die Versorgung des Bades erfolgt über das bereits vorhandene Blockheizkraftwerk.

Kostensteigerung

Nach aktuellen Berechnungen wird das Bad rund 35 Mio. Euro kosten. Dies ist eine Steigerung um 6 Mio. Euro im Vergleich zu 2020. Gründe dafür sind neben den (zu erwartenden) erheblich gestiegenen Baukosten auch weitere Investitionen in die Nachhaltigkeit des Bades, wie z. B. die Installation einer Photovoltaikanlage. Eine weitere Kostensteigerung bis zur geplanten Eröffnung ist mit Blick auf die aktuelle Lage zu erwarten.

Zeitplan

Wie angekündigt, wird das Wellenbad voraussichtlich am 09. Mai ein letztes Mal öffnen. Nach dem Ende der Sommersaison wird es für den Rückbau im Herbst eingerichtet. Die Erdarbeiten können dann im Winter starten. Bleibt alles im Zeitplan, kann das neue Bad im Sommer 2025 eröffnet werden.

Das „Häupenbad“ wird Teil der „GSW Wasserwelt“, einer neu entwickelten Dachmarke, unter der künftig alle drei Bäder (Kamen, Bönen und Bergkamen) betrieben werden.

Ansichten des neuen Bades finden sich hier.

 

 

 

 

 

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