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Abschiebestreit: Kreis-SPD solidarisch mit AK Asyl Schwerte – „Kommunikation mit Ausländerbehörde muss besser werden“

Abschiebestreit: Kreis-SPD solidarisch mit AK Asyl Schwerte – „Kommunikation mit Ausländerbehörde muss besser werden“

Symbolbild - Pixabay

„Solidarität mit dem AK Asyl in Schwerte: Kommunikation zwischen Ausländerbehörde und Arbeitskreis muss besser werden“

So ist eine Pressemitteilung der SPD-Kreistagsfraktion überschrieben. Sie bezieht sich auf den Streit nach einer nächtlichen Abschiebung aus Schwerte (HIER). Die betreffende Familie stammt aus Banglasdeh. Der Arbeitskreis Asyl Schwerte hatte sich für ihren Verbleib in Deutschland eingesetzt, Landrat Löhrs Ausländerbehörde soll daraufhin rechtliche Schritte gegen den Asylkreis eingeleitet haben.

Die SPD-Kreistagsfraktion „bedauert die im Zusammenhang mit der Abschiebung einer Familie nach Bangladesch entstandene Konfrontation zwischen der Kreisverwaltung und dem Arbeitskreis Asyl in Schwerte mit seinen vielen ehrenamtlichen Engagierten“, heißt es in der Pressemitteilung.

„Wir schätzen die intensive Arbeit der Ehrenamtlichen bei der Integration und Begleitung von geflüchteten Menschen sehr und unterstützen weiterhin die partnerschaftliche Zusammenarbeit“,

betont der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Hartmut Ganzke.

Aus diesem Grunde hatte er bereits Anfang März gemeinsam mit seiner Schwerter Kreistagskollegin Sigrid Reihs zu einem vertraulichen Gespräch zwischen dem AK Asyl und der Ausländerbehörde eingeladen. Alle Beteiligten bezeichneten das Gespräch als wertschätzend und konstruktiv für den künftigen Umgang miteinander.

„Für uns ist der Austausch zwischen Verwaltung und Ehrenamtlichen gerade in Krisenzeiten unverzichtbar. Aus diesem Grunde haben wir den Landrat nach dem Gespräch gebeten, Möglichkeiten für einen regelmäßigen Austausch zwischen der Ausländerbehörde und den ehrenamtlichen Flüchtlingsorganisationen, wie dem AK Asyl, zu prüfen“, erläutert Sigrid Reihs.

Aus Sicht der SPD

„…muss eine so zugespitzte Konfliktsituation zukünftig vermieden und der kritische Dialog in alle Richtungen auf Augenhöhe gesucht werden – mit Blick auf eine gute Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten, aber vor allem mit Blick auf die betroffenen Menschen!“

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