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AfD erstmals bundesweit bei 30 % – Union auf historischem Tief – Nur noch 10 % mit Regierung und Kanzler zufrieden

AfD erstmals bundesweit bei 30 % – Union auf historischem Tief – Nur noch 10 % mit Regierung und Kanzler zufrieden

Erstmals in ihrer Parteigeschichte hat die Alternative für Deutschland (AfD) in einer bundesweiten Umfrage die 30 Prozent geknackt.

Das Umfrageinstitut Insa sieht die bei den letzten Landtagswahlen stark gewachsene Partei in einer am 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit) auf dem höchsten Wert, den die AfD in einer deutschlandweiten Umfrage seit ihrer Gründung 2013 erreichen konnte.

Zugleich rutscht die bei den drei zurückliegenden Landtagswahlen (Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern) massiv abgestrafte CDU um einen weiteren Prozentpunkt ab.

Quelle: Wahlrecht.de

Gemeinsam mit ihrer Schwesterpartei CSU kann die Kanzlerpartei bei der am Einheitstag veröffentlichen Umfrage nur noch 18 Prozent der Wähler für sich überzeugen – das sind lediglich vier Prozent mehr für beide Unionsparteien zusammen als für ihren Koalitionspartner SPD und für die Grünen, die beide von 14,5 auf 14 Prozent rutschen.

Die LINKE sieht Insa unverändert bei 10 Prozent, das BSW klettert leicht auf 4 Prozent und schließt damit zur FDP auf, welche unter der 5-Prozent-Hürde verharrt.

Zugleich erreicht die Bewertung der Bundesregierung Tiefstwerte. Versprochene Entlastungen werden vermisst. Jeweils nur 10 Prozent der Befragten im aktuellen ARD-Deutschlandtrend  sind mit der Arbeit der Bundesregierung und den Leistungen des Kanzlers zufrieden – beides historische Tiefstände im ARD-DeutschlandTrend.

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