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Nach Großbrand am Möhnesee: „Man hat uns als Feuerwehr das Leben wieder unnötig schwer gemacht“

Nach Großbrand am Möhnesee: „Man hat uns als Feuerwehr das Leben wieder unnötig schwer gemacht“

(Ein verschmorter Schlauch, welcher in der Initialphase aufgegeben werden musste. Foto: Feuerwehren Kreis Soest)

Der großflächige Waldbrand am Möhnesee ist nach zweieinhalb tägigem Großeinsatz gelöscht. Am Sonntag, 16. August, um 14 Uhr konnte Einsatzleiter Christian Böddeker die erleichternde Nachricht „Feuer aus.“ in die Mannschaft und zur Leitstelle überbringen.

Jetzt laufen umfangreichende Aufräum-, Aufrüst- und Reinigungsarbeiten, die sicherlich noch ein paar Tage andauern werden, so die Wehr.

Schläuche und Löschwasserreservoire verbleiben im betroffenen Waldgebiet.

Eine ganz wichtige Bitte und dringenden Appell an die Bevölkerung möchte der Wehrsprecher loswerden.

„Während der Aufräumarbeiten hat man uns als Feuerwehr das Leben wieder unnötig schwer gemacht. Zufahrten in Waldwege waren zugeparkt und Fahrzeuge auf Straßen so abgestellt, dass die Durchfahrtsbreite für Großfahrzeuge nicht ausreichend war.“

Der dringende Appell:

  • „Haltet ALLE Zufahrten in den Wald frei! – im Optimalfall ist eine Durchfahrtsbreite von mindestens 4 Metern vorhanden!
  • Haltet die Slipstellen und Freiflächen zum Möhnesee frei!

Allgemein gilt: Kein „Nur Kurz.“ oder „Ich bin ja in der Nähe.“, „Ich parke hier schon seit 15 Jahren, wenn ich mit dem Hund gehe“ – Nein!

Parken Sie auf den ausgewiesenen Parkplätzen und tragen Sie damit alle maßgeblich dazu bei, dass Einsatzkräfte ungehindert ihre Arbeit aufnehmen können und – wichtig! – auch ungehindert den Wald verlassen können!“

Quelle: Feuerwehren Kreis Soest

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