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Bewohner der ZUE Soest nach mutmaßlichem Sexualverbrechen in U-Haft

Bewohner der ZUE Soest nach mutmaßlichem Sexualverbrechen in U-Haft

In einer gemeinsame Pressemitteilung machen die Kreispolizeibehörde Soest und die Staatsanwaltschaft Arnsberg ein Sexualverbrechen bekannt. Tatzeit war die Nacht auf vergangenen Freitag, den 5. Juni, Tatort die Altstadt von Soest

Polizeisprecher Marco Baffa-Scinelli erklärt dazu:

„Die Veröffentlichung des Sachverhalts erfolgt erst jetzt, da zunächst umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt werden mussten und eine frühere Veröffentlichung den Ermittlungserfolg gefährdet hätte.“

Gegen 00:30 Uhr Freitagfrüh wurde die Polizei durch eine Zeugin verständigt, die den Eindruck gewonnen hatte, dass am Brüdertor in der Soester Altstadt eine Frau von einem Mann bedrängt werde.

Die Zeugin war zuvor von der Frau gebeten worden, die Polizei zu verständigen. Einsatzkräfte trafen kurze Zeit später im Bereich des Brüdertors auf die Beteiligten und leiteten umgehend polizeiliche Maßnahmen ein.

„Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass ein 36-jähriger syrischer Staatsangehöriger aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Soest sexuelle Handlungen gegen den erkennbaren Willen einer Frau vorgenommen hat“, berichtet Polizeisprecher Baffa-Scinelli.

„Die beiden hatten sich kurz zuvor in der Innenstadt kennengelernt.“

Der Syrer wurde noch am Tatort vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen sowie die Spurensicherung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 36-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Die Ermittlungen zu den genauen Umständen der Tat dauern an.

„Zum Schutz der Geschädigten und ihrer Persönlichkeitsrechte werden bis auf Weiteres keine weiteren Angaben zu der Person der Geschädigten oder dem Tatgeschehen gemacht“, macht der Soester Polizeisprecher klar. Er fügt an:

„Da zum Tatzeitpunkt mehrere Passanten am Tatort vorbeigegangen sind, die die Situation vermutlich falsch eingeschätzt haben, bittet die Polizei um weitere Zeugen die etwas zum Vorfall sagen können. Diese melden sich bitte bei der Polizei unter 02921 91000 oder suchen die nächste Polizeidienststelle auf.“

Quelle KPB Soest

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