Nationalfarben gegen die Farben der Vielfalt.
Eine Regenbogentreppe an einem Busbahnhof im sauerländischen Neheim wurde am vergangenen Wochenende von Unbekannten mit den Farben Schwarz-Rot-Gold übermalt. Die Fraktionssprecherin der Grünen im Rat Arnsberg, Verena Verspohl, Schulleiterin in Fröndenberg/Ruhr, sieht darin eine rechtsextremistische Attacke.
Ursprünglich hatten Schüler des Arnsberger Gymnasiums Laurentianum die Treppe in den Regenbogenfarben gestaltet, um damit laut Schule „ein Zeichen für Offenheit, Vielfalt und Toleranz“ zu setzen. Über Nacht übermalten Unbekannte sie mit den deutschen Nationalfarben.
Die Stadtverwaltung will Anzeige wegen Sachbeschädigung erstatten. Dabei spiele die Farbsymbolik keine Rolle.
Bürgermeister Ralf-Paul Bittner (SPD) betonte, dass die deutsche Flagge zwar für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und die Würde des Menschen stehe. Sie dürfe jedoch nicht gegen andere gesellschaftliche Werte ausgespielt werden.
Hingegen reagieren die örtlichen Grünen vollkommen entsetzt und empört. Ihre Vorsitzende Verena Verspohl, die in Fröndenberg die Gesamtschule leitet, verkündet auf einem Instagram-Beitrag vor der schwarz-rot-goldenen Treppe:
Eine Regenbogentreppe über Nacht in Schwarz-Rot-Gold zu übersprühen sei
„… eine klare rechtsextreme Aussage gegen Vielfalt, Queers und eine bunte Gesellschaft, pro Nationalismus“.

Die Regenbogentreppe war in der Vergangenheit bereits mehrfach übermalt und anschließend wiederhergestellt worden.
Quellen: Instagram, Stadt Arnsberg, WELT.online
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Kommentare
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Die Farben Schwarz – Rot – Gold waren die Farben der Revolution 1848, Symbole für Einheit, Recht und Freiheit und der Geist der Paulskirchenverfassung. „Der Grundrechtskatalog der Paulskirche beeinflusste maßgeblich die Weimarer Verfassung von 1919 sowie das Grundgesetz von 1949.“ (Brandt, Peter: Die deutsche Revolution 1848/49, in GlobKult, März 2010). Eine intensivere Beschäftigung der Gesamtschüler/innen bzw. ihrer Schulleitung mit der Revolution 1848/49 sowie der Nationalversammlung Paulskirche und dem GG hätte die pol. Demonstration einer Treppe in den Farben des Regenbogens überflüssig gemacht.
Es ist schon erschreckend, dass angemalte Gegenstände im öffentlichen Raum für die Queeren pp. von allen anderen toleriert werden müssen und unsere Nationalfarben plötzlich eine Sachbeschädigung darstellen sollen. Welch kranke Ideologie….
Dieses aggressive aufdrücken von Minderheitentoleranz sollte komplett untersagt werden. Da sind die Grünen ja Spitzenreiter.
Die GRÜNEN sind inzwischen mit ihrer Regenbogenflagge weitaus fanatischer als irgendwelche sogenannte „Rechte“ mit der Deutschlandflagge 🙂
[…] und eine bunte Gesellschaft” richte und Nationalismus propagiere. Den Tätern gab sie den Ratschlag, sich doch Alice Weidel auf den Unterschenkel zu tätowieren: “Malt euch zu Hause in […]
[…] und eine bunte Gesellschaft“ richte und Nationalismus propagiere. Den Tätern gab sie den Ratschlag, sich doch Alice Weidel auf den Unterschenkel zu tätowieren: „Malt euch zu Hause in […]
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