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Drei Meter lange 35 Kilo-Schlange an Container entsorgt: Anonymer Hinweis führt zum Täter

Drei Meter lange 35 Kilo-Schlange an Container entsorgt: Anonymer Hinweis führt zum Täter

(Der tote Netzpython. Foto: Kreispolizei Soest)

Drei Meter lange Schlange entsorgt. Sie war tot. Wie lange schon, ist 11 Tage später noch unklar.

Neben einem Altkleidercontainer in Welver / Kreis Soest entdeckten Zeugen am Nachmittag des vorletzten Sonntags, dem 23. 11.,  einen blauen Sack. Darin lag eine sehr große Schlange – ein Netzpython.

Wir berichteten am 24. November darüber. Wie das Kreisveterinäramt im Nachgang feststellte, war die etwa 3 Meter lange und rund 35 Kilogramm schwere Schlange tot.

Die Polizei bat bei ihrer Veröffentlichung des Falls am 24. 11. um Hinweise auf die Herkunft des Pythons. Mit Erfolg, wie Polzeisprecher Daniel Großert am heutigen Donnerstag (4. 12.) vermelden konnte:

„Im Nachgang erreichte uns ein anonymer Hinweis, laut dem ein 38-Jähriger aus Welver die Schlange dort abgelegt haben soll.“

Ermittlungen an der Adresse des Mannes bestätigten den Verdacht, so der Polizeisprecher. „Der 38-Jährige gab zu, für die Tat verantwortlich zu sein. Die weiteren Ermittlungen laufen.“

Auf telefonische Nachfrage erklärte Daniel Großert unserer Redaktion, dass bis jetzt noch nicht geklärt ist, ob die Schlange schon tot war, als sie in dem Müllsack abgelegt wurde, oder ob sie zu diesem Zeitpunkt noch lebte.

Dazu werde das Tier obduziert. Denn, so Großert, „von dieser Frage hängt es entscheidend davon ab, was dem Mann vorzuwerfen ist.“ Sollte die Schlange lebend an den Containern „entsorgt“ worden sein, handelt es sich um eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz. War sie hingegen schon tot, würde es sich lediglich um eine Ordnungswidrigkeit wegen illegaler Müllablagerung handeln.

Die Kreispolizei Soest wird über das Ergebnis der Untersuchung nachberichten, stellte der Polizeisprecher in Aussicht.

Quelle KPB Soest

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