HomePolitikDeutschland

Würde heute gewählt… dann reichte es für ein Zweierbündnis unter Unions-Kanzler

Würde heute gewählt… dann reichte es für ein Zweierbündnis unter Unions-Kanzler

Wären am heutigen Sonntag (11. 2.) Bundestagswahlen, reichte es für ein Zweierbündnis unter einem Kanzler oder einer Kanzlerin der CDU/CSU.

Die Union bleibt einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ zufolge stärkste Kraft. Im sogenannten „Sonntagstrend“ kommen CDU und CSU wie in der Vorwoche auf 30 Prozent.

Zweitstärkste Partei bleibt die AfD, die mit 20 Prozent ihren Wert im Vergleich zur Vorwoche hält.

Ebenfalls unverändert ist die Zustimmung zur SPD (15 Prozent), zu den Grünen (13 Prozent), zum Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW – 7 Prozent) und zur FDP (4 Prozent). Diese würde den Wiedereinzug in den Bundestag knapp verpassen, ebenso wie die Linke, die nochmal ein Prozent abgibt und wie die Freien Wähler auf 3 Prozent landet.

Noch nicht gesondert nachgefragt wurde der Zuspruch zur Werteunion. 

Dass es für ein Zweierbündnis reichen würde  -zwischen Union und SPD oder Union und den Grünen – liegt laut wahlrecht.de an der Schwäche der anderen Parteien.

Welche Koalitionen sind gewünscht?

  • Auf die Frage, welche Koalitionen nach der nächsten Bundestagswahl gut wären, nannten 36 Prozent Schwarz-Rot (Union und SPD).
  • 26 Prozent befürworteten eine Deutschland-Koalition aus Union, SPD und FDP (die nach der aktuellen Umfrage nicht möglich wäre).
  • Schwarz-Grün kommt auf 21 Prozent Zustimmung,
  • lediglich 15 Prozent fänden eine Neuauflage der derzeit regierenden Ampel gut (die aber ebenfalls nicht möglich wäre)
  • Nach Optionen mit der AfD wurde nicht gefragt. Bei einer anderen Umfrage vor einigen Tagen, erstellt vom Institut Civey, wurde die AfD mit in die Koalitionsoptionen einbezogen und erzielte 29,1 Prozent Zustimmung. Erst mit 10 Prozent Abstand folgte bei dieser Umfrage eine Neuauflage von Schwarz-Rot.

Unter den Umfrageteilnehmern, die nach eigenen Angaben Unionswähler sind, sprachen sich 54 Prozent gegen Schwarz-Grün aus. 38 Prozent erklären, dass die Union vor der Bundestagswahl ein Bündnis mit den Grünen auf Bundesebene ausschließen sollte.

CDU-Chef Friedrich Merz hatte am vergangenen Wochenende in einer E-Mail an Anhänger über künftige Koalitionsoptionen der Union geschrieben. Dabei hatte er SPD und Grüne explizit als mögliche Partner genannt, falls es für ein Bündnis mit der FDP nicht reichen sollte. „Keine besonders verlockende Aussicht, aber eine regierungsfähige Mehrheit muss es geben“, schrieb er dazu.

Aus der CSU, aber auch vom Unions-Nachwuchs der Jungen Union, kam bereits heftiger Widerstand gegen ein schwarz-grünes Bündnis.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

Quelle Wahlrecht.de

Kommentare

WORDPRESS: 0