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FDP-Abgeordnete Schneider: Gesperrte RB 54-Strecke zwischen Unna und Fröndenberg kümmert Landesregierung nicht.

FDP-Abgeordnete Schneider: Gesperrte RB 54-Strecke zwischen Unna und Fröndenberg kümmert Landesregierung nicht.

Hier fährt seit über  einem Jahr und auch auf absehbare Zeit kein Zug mehr:

An der Bahnstrecke zwischen Unna und Fröndenberg (RB 54) sind im letzten Jahr bekanntlich weitverzweigte Dachsbauten unter dem Fahrdamm entdeckt worden. Der Dammkörper muss nun quasi neu errichtet werden.

„Pendlerinnen und Pendler zwischen Unna und Fröndenberg müssen sich leider auf Jahre auf den Schienenersatzverkehr einstellen. Womöglich wird die Baumaßnahme erst am Ende des Jahrzehnts fertiggestellt“, ärgert sich Susanne Schneider, FDP-Landtagsabgeordnete aus Schwerte.

„Die Ersatzbusse brauchen zwar nur 7 Minuten länger für die Strecke. Wer damit täglich zur Arbeit fährt, verliert im Jahr aber dadurch mindestens 50 Stunden.“

Schneider hatte eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, wie sie die Sanierung des Dammkörpers unterstützt.

„Die Antwort der schwarz-grünen Landesregierung ist so eindeutig wie ernüchternd: Sie macht nichts“,

berichtet Schneider. „Sie zieht sich auf formale Zuständigkeiten bei Eisenbahnbetriebsanlagen zurück und schiebt allein der Deutschen Bahn den Schwarzen Peter zu.“

„Dabei ist das Land im komplexen Geflecht des Schienenpersonennahverkehrs natürlich auch Akteur. Offenbar hat sich die Landesregierung aber keinerlei Gedanken gemacht, wie man in Abstimmung mit den anderen Akteuren die notwendigen Maßnahmen beschleunigen kann.

Eine der Aufgaben wird auch sein, den sanierten Dammkörper gegen eine erneute Unterhöhlung zu sichern.

Pendlerinnen und Pendler werden jedenfalls über Jahre gefrustet. So macht man den Schienenverkehr als wichtige Säule des ÖPNV nicht attraktiver.“

PM Landtagsbüro Schneider

Kommentare

WORDPRESS: 1
  • schmunzler vor 3 Monaten

    Der einzige Vorteil ist: Im Sommer fallen durch die stillgelegte Strecke weniger Städter mit ihren schweren Motorbikes, Touretthelme, Müllabfuhrwesten, Knöpfe im Ohr, Sonnenbrillen, Naviwegweisern und ihrer special hautengen Himalaya Outdoor Waterpoof Layrcakleidung in das Ruhrtal ein um mit der Smartwatch den Puls ins Internet zu stellen und am Ende stolz in „Etagen“ die Höhenmeter und in „Schritte“ die motorisiert zurückgelegten km abzufeiern. Südlich von Unna ist das Leben so entspannt, da braucht man nicht unbedingt die aus dem Norden. Mitbürger, die nicht mit einem Auto mobil sind, sind hier sowieso nicht gut aufgehoben. Die sollen mal ruhig in der Stadt bleiben. Dort haben sie ihre Fahrradwege, das Bornekampbad, das Reallabor und den Westfriedhof, wenn sie mal einen „Wald“sehen wollen. Wer noch beruflich über den Berg von Fröndenberg in das Moloch Ruhrgebiet muß, hat natürlich das nachsehen und sollte sich langfristig umdisponieren. Dem Norden des Ruhrgebietes stehen unruhige Zeiten bevor.