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Mann stirbt nach Polizeieinsatz in Dorstfeld – Taser war im Einsatz

Mann stirbt nach Polizeieinsatz in Dorstfeld – Taser war im Einsatz

Nach den bundesweit diskutierten Polizeisch√ľssen auf einen 16-j√§hrigen Senegalesen am 8. August im Dortmunder Norden ist erneut ein Polizeieinsatz ist der Westfalenmetropole t√∂dlich verlaufen.

Inwieweit der Einsatz urs√§chlich war und ob die eingesetzten Beamten eine Mitverantwortung an dem tragischen Ausgang trifft,¬† muss und wird nun untersucht werden. Die Polizei Dortmund hat auch diesen Fall aus Neutralit√§tsgr√ľnden an die Polizeidirektion Recklinghausen abgegeben.

Verstorben ist nach einem Einsatz im Stadtteil Dorstfeld am fr√ľhen Mittwochmorgen (19. 10.) ein Mann.

In einer kurzen Mitteilung aus dem Polizeipräsidium Dortmund hieß es am Vormittag dazu:

„Um 04:36 Uhr gab es aufgrund eines Randalierers einen Einsatz im Bereich Am Hartweg/Wittener Stra√üe im Ortsteil Dortmund-Dorstfeld. Es kam dabei zu Widerstandshandlungen gegen die Einsatzkr√§fte.

Im Rahmen des Einsatzes wurde die männliche Person reanimationspflichtig. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit der Reanimation.

RTW und Notarzt wurden alarmiert. Sie √ľbernahmen die weiteren Reanimationsma√ünahmen und brachten den Mann ins Krankenhaus.¬†Dort verstarb er um 06:18 Uhr.“

Zu allen weiteren Ausk√ľnften wird die Polizei Recklinghausen verwiesen. Eine Sprecherin der Beh√∂rde best√§tigte,¬† dass bei dem Einsatz ein Taser (Distanzelektroimpulsger√§ts – DEIG) eingesetzt wurde. Ob dies mit dem Tod des Mannes in Verbindung steht, war zun√§chst noch unklar.

Die sogenannten Taser werden in NRW zun√§chst bis 2024 weiter getestet und sollen nach dem Wunsch der schwarzgr√ľnen Landesregierung mit einer Bodycam gekoppelt werden.

R√ľckblick: T√∂dliche Sch√ľsse auf 16-J√§hrigen

Die t√∂dlichen Sch√ľsse auf den 16 Jahre alten Mouhammad D. am Nachmittag des 8. August besch√§ftigen w√§hrenddessen weiter die Ermittlungsbeh√∂rden.

Zuletzt wurden die Wohnungen von mehreren Polizeibeamten durchsucht, die an jenem Nachmittag an der Holsteiner Straße in der Nordstadt im Einsatz waren. Die Chatverläufe auf den beschlagnahmten Handys werden ausgewertet.

Gegenstand der Ermittlungen ist unter anderem auch, ob der Jugendliche tatsächlich mit einem Messer, mit dem er Suizidabsichten geäußert hatte, auf die Beamten zuging und der Polizist, der mit seiner Maschinenpistole auf den Jungen feuerte,  aus Notwehr handelte.

 

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