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Explosions-Katastrophe in Hemer: Auch 8 Rettungshunde die ganze Nacht im Einsatz

Explosions-Katastrophe in Hemer: Auch 8 Rettungshunde die ganze Nacht im Einsatz

Am Freitag, 8. Juli, stürzte um 19 Uhr im Hemeraner Stadtteil Westig  nach einer Gasexplosion ein Sechsfamilienhaus zusammen.

Eine Bewohnerin starb in den Trümmern, eine weitere Frau und ein Mann ringen immer noch um ihr Leben. Wir berichteten.

Für die Rettungshundeführer der Feuerwehr Iserlohn war es ihr bis dato längster Einsatz überhaupt. Sie schildern ihren Einsatz wie folgt:

Einsatz Nr. 37 – Explosion eines Mehrfamilienhauses in Hemer

Am Freitag, 08.07.2022, um 19:42 Uhr wurde die Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik (SE RHOT) der Feuerwehr Iserlohn zu einer schweren Explosion in Hemer alarmiert.

Bei der Explosion wurde ein Mehrfamilienhaus vollkommen zerstört, Menschen wurden in den Trümmern vermisst.

Aufgabe der Rettungshunde-Teams war die Suche nach Verschütteten.

Direkt nach Eintreffen an der Einsatzstelle und nach Absprache mit der Einsatzleitung und dem Abschnittsleiter Ortung wurden die ersten zwei Hunde zur Suche nach den Vermissten eingesetzt.

In engem Austausch mit den Verantwortlichen kamen im Verlauf der Nacht und bis in die Morgenstunden hinein immer wieder unsere Rettungshunde zum Einsatz, um nach dem zwischenzeitlichen Abtragen von Trümmerteilen das Suchgebiet weiter einzugrenzen.

Mit dem Fund der letzten Vermissten konnten die Einsatzkräfte der SE RHOT abrücken und den längsten Einsatz der letzten Jahre, mit Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft 13 Stunden nach Alarmierung, beenden.

Je acht Hunde und Einsatzkräfte waren die ganze Nacht im Einsatz.

Text und Fotos:  Rettungshunde der Feuerwehr Iserlohn 

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