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Nach zwei tödlichen Unfällen auf B236n in Lünen: Dutzende Tempoverstöße bei Kontrolle festgestellt

Nach zwei tödlichen Unfällen auf B236n in Lünen: Dutzende Tempoverstöße bei Kontrolle festgestellt

Symbolbild Raser - Quelle Polizei NRW

In den vergangenen Wochen kam es auf der Ausbaustrecke der B 236n in Lünen kurz hintereinander zu zwei tödlichen Verkehrsunfällen.

Zwei Männer verloren ihr Leben – wir berichteten. In einem Fall prallte ein Autofahrer auf einen wartenden Suzuki (dessen Fahrer starb eine Woche später an seinen schweren Verletzungen), im anderen Fall verlor ein Pkw-Fahrer am Ende der Ausbaustrecke die Kontrolle über seinen Wagen und verunglückte ebenfalls tödlich.

Mit einer gezielten Aktion hat die Polizei gestern in diesem Bereich Kontrollen durchgeführt, um weitere Unfälle zu verhindern.

Die Bilanz, so Polizeisprecher Gunnar Wortmann:

„52 Geschwindigkeitsverstöße, die beiden schnellsten Fahrer waren bei erlaubten 80 km/h mit 120 unterwegs. Der Bußgeldkatalog sieht hierfür eine Strafe von 200 Euro sowie einem Monat Fahrverbot vor.“

Ein anderer zu schneller Fahrer hatte ein weiteres Problem. Er hatte gar keinen Führerschein. Wieder ein anderer stand augenscheinlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln – eine Blutprobe folgte.

Des Weiteren waren 23 Personen nicht angeschnallt, 7 wurden mit dem Handy am Steuer erwischt.

Wortmann betont eindringlich:

„Geschwindigkeit ist und bleibt Killer Nummer 1 im Straßenverkehr. Entspanntes Fahren kann Leben retten!“

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