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Noch Wetter oder schon Klima? Spanien und Frankreich verzeichnen historisch frühe Hitzewelle

Noch Wetter oder schon Klima? Spanien und Frankreich verzeichnen historisch frühe Hitzewelle

Sonne, Hitze - Symbolbild / Ausblick

Über 40 Grad seien im Sommer in Spanien „völlig normal“ – liest man aktuell vielfach in den Wetter-Foren.  43 Grad allerdings schon im Juni wie momentan in Sevilla ist nicht normal. Laut ARD-Meteorologe Karsten Schwanke erlebt die iberische Halbinsel die früheste Hitzewelle seit vier Jahrzehnten.

Auch in Italien herrschten vorige Woche mancherorts schon Temperaturen jenseits der 40 Grad Celsius, unser Nachbarland Frankreich erlebt gerade (wiederum laut Schwanke) den heißesten Frühsommer seit Messbeginn. Bei 42, 43, 44 Grad im Schatten lässt es sich tagsüber maximal am Pool aushalten – besser gesagt IM Pool. Städtetouren werden bei derartigen Temperaturen schnell zur Tortur.

Wenigstens bis zum Samstag bleibt es in den Städten im spanischen Süden und an der Costa Blanca „knallheiß“. Hochsommerlich, aber gut erträglich bleibt es auf den Balearen und rund um Barcelona. Auch auf Mallorca herrschen derzeit warme, sommerliche, aber keine Hitzeschlacht-Temperaturen.

In Deutschland war der Frühling 2022 der neunte in Folge mit zu wenig Regen. Kälter als der langjährige Schnitt war zuletzt das Jahr 2010. Das ist die globale Betrachtung: Der Frühling und auch der Sommer 2021 waren in Deutschland nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich kühler als der Schnitt.

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