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Gewaltausbruch unter 15 Bewohnern der ZUE Möhnesee – 25-Jähriger bewusstlos gewürgt

Gewaltausbruch unter 15 Bewohnern der ZUE Möhnesee – 25-Jähriger bewusstlos gewürgt

Faust, Symbolbild - Archiv Redaktion

Ein Bewohner erlitt eine Kopfverletzung, ein anderer wurde so brutal gewürgt, dass er das Bewusststein verlor.

Erneut musste die Polizei am Mittwochabend, 18. Mai, wegen eines Gewaltausbruchs in die Zentrale Unterbringungseinrichtung Möhnesee-Echtrop ausrücken. Um 22.15 Uhr wurde der Behörde eine Schlägerei unter mehr als einem Dutzend Beteiligten alarmiert.

Der Sicherheitsdienst war bei Eintreffen der Streifenwagen bereits eingeschritten.

Laut Zeugenaussagen waren aus noch nicht geklärten Gründen etwa 15 Personen aneinandergeraten. Es brach eine Schlägerei aus.

Ein 20-jähriger wurde am Kopf verletzt. Ein 19-jähriger Bewohner nahm einen 25-jährigen Mann in den Schwitzkasten und würgte ihn. In diesem Moment konnte der Sicherheitsdienst einschreiten. Das Opfer hatte zu dem Zeitpunkt das Bewusstsein verloren.

Die Beteiligten wurden getrennt und die Verletzten behandelt.

„Anschließend konnten die Beamten Zeugen vernehmen und entsprechende Anzeigen schreiben“, schließt Polizeisprecher Wolfgang Lückenkemper. Von Verlegungen wurde nichts bekannt.

In der ZUE Möhnesee befinden sich seit den ersten Wochen nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs auch Asylbewerber, die aus der vor einem Jahr eröffneten ZUE Soest umquartiert worden. In der ZUE Soest wurden und werden die Geflüchteten aus der Ukraine untergebracht, meist Frauen und Kinder. 

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