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Erneut Tumult vor Tanzlokal in Soest – Starkes Polizeiaufgebot muss aggressive Gruppen bändigen

Erneut Tumult vor Tanzlokal in Soest – Starkes Polizeiaufgebot muss aggressive Gruppen bändigen

Symbolbild einer Faust, Angriff - Foto Redaktion

Schon zweimal in kurzer Folge wurde am Riga-Ring in Soest ein umfangreicher Polizeieinsatz nötig. Am vergangenen Wochenende standen sich zwei hochaggressive Gruppen Sonntagfrüh vor einem Tanzlokal drohend gegenüber und prügelten sich. Es gab drei vorläufige Festnahmen und mehrere Verletzte.

Gegen 4.30 Uhr kam Alarm herein wegen einer Schlägerei vor besagtem Tanzlokal. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite standen sich zwei Gruppen gegenüber, die von den Eingreifkräften zunächst räumlich getrennt wurden.

Polizeisprecher Wolfgang Lückenkemper fasste das Lagebild wie folgt zusammen:

„Die Polizei musste starke Kräfte zusammenziehen,  um die Situation zu beherrschen. Alle angetroffenen Personen waren aufgebracht, verbal belästigend, respektlos den Einsatzkräften gegenüber und vor allem sehr aggressiv.“

Ein 20-jähriger Soester war verletzt worden und musste zu einer ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Mann war stark alkoholisiert und wenig kooperativ gegenüber den Polizisten und den Rettungskräften. In seiner Tasche konnten die Beamten Drogen sicherstellen.

Aus beiden Gruppen kam es offensichtlich zu wechselseitigen Körperverletzungen. Eine der beiden Gruppen bekam einen polizeilichen Platzverweis, dem die Beteiligten nur sehr widerwillig nachkamen, so Lückenkemper:

„Bereits nach wenigen Minuten kam die Gruppe wieder sehr aggressiv zurück zum Riga Ring. Auch jetzt waren sie nur schwer zu überzeugen, dass Sie den Platz zu räumen hätten. Als die Gruppe wenige Minuten später erneut zurückkehrte und sich pöbelnd und Gegenstände werfend näherte, griffen die Polizisten durch.“

Sie nahmen eine 23-jährige Soesterin sowie zwei 18- und 21-jährige Soester in Gewahrsam. Alle drei mussten zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten den Rest der Nacht in einer Zelle verbringen. Erst danach beruhigte sich die Lage vor Ort.

Quelle Kreispolizei Soest

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