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Lkw-Fahrer blockieren Autobahn: Unfälle und Strafanzeigen

Lkw-Fahrer blockieren Autobahn: Unfälle und Strafanzeigen

Symbolbild eines Lkw - Archiv Redaktion AaH

Bei einer Blockade von Lkw-Fahrern auf der A2 sind heute (16. 3.) drei Verkehrsunfälle passiert, berichtet die Polizei. Ein Führerschein wurde sichergestellt und eine Strafanzeige geschrieben.

Gegen 14.15 Uhr kam es auf der A2 in Richtung Hannover im Bereich Dortmund-Nordost zu einer mutmaßlichen Lkw-Protestaktion. Die Polizei erinnert: „Solch gelagerter Aktionen zum Protest von Lkw-Fahrern gegen die hohen Spritpreise waren zuvor in den sozialen Medien angekündigt worden.“ Auch unsere Redaktion berichtete. (HIER)

Drei Lkw blockierten bis zum Stillstand alle drei Fahrstreifen. Nach 5 Minuten setzte man die Fahrt in Schritttempo fort. Es kam zu erheblichem Rückstau. Mehrere Autos versuchten über den Seitenstreifen an den Lkw vorbeizufahren. Im Rückstau kam es zu drei Unfällen mit einem Sachschaden von circa 16.000 Euro.

Ein Lkw-Fahrer konnte im Nachgang angehalten werden. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Die Sattelzugmaschine wurde sichergestellt. Den 57-jährigen Fahrer erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Auf der A1 bei Hagen hielten die Beamten im weiteren Verlauf insgesamt 5 Lkw einer Firma an. Ob und wie die Lkw an einer Protestaktion beteiligt waren, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der Dortmunder Polizeisprecher setzt warnend hinzu:

„Eine Autobahn ist nicht für Protestaktionen geeignet! So sehr man auch die Hintergründe der Aktion verstehen kann, Verkehr auf einer Autobahn abzubremsen, ist schlichtweg lebensgefährlich!“

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