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5 Tage nach Unfall mit 3 Toten: Raser mit 114 statt 50 km/h bei Howi geblitzt – Bilanz der Großkontrolle „macht fassungslos“

5 Tage nach Unfall mit 3 Toten: Raser mit 114 statt 50 km/h bei Howi geblitzt – Bilanz der Großkontrolle „macht fassungslos“

Symbolbild Raser - Quelle Polizei NRW

Mit 114 Stundenkilometer über die Chaussee bei Holzwickede – wo maximal 50 km/h erlaubt sind.

Wenige Kilometer weiter östlich auf der Bundesstraße zwischen Unna und Werl starben am Samstagnachmittag bei einer Frontalkollision drei Menschen. Die Bilanz der heutigen Geschwindigkeitskontrolle (am 10. 3.) macht Polizeidirektor Torsten Juds „fassungslos“.

Im Rahmen eines mehrstündigen Schwerpunkteinsatzes hat die Kreispolizeibehörde heute 253 Verkehrsverstöße festgestellt.

Kreisweit verzeichneten die Einsatzkräfte 234 Verwarnungsgelder und 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen – unter anderem wegen Handynutzung am Steuer und Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes. Außerdem gab es eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Trauriger Spitzenreiter bei den Geschwindigkeitsmessungen war ein Verkehrsteilnehmer auf der Chaussee in Holzwickede, der mit 114 statt der erlaubten 50 km/h unterwegs war.

„Diese Bilanz macht mich fassungslos. Erst am vergangenen Wochenende sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B1 drei Menschen getötet worden. Zahlreiche Verstöße, die wir heute festgestellt haben, sind häufig ursächlich für tragische Unglücke, bei denen Menschen ums Leben kommen“,

kommentiert  Polizeidirektor Torsten Juds, Abteilungsleiter Polizei bei der Kreispolizeibehörde Unna. „Vor diesem Hintergrund werden wir auch nicht nachgeben, regelmäßig derartige Großkontrollen durchzuführen.“

Dünne weiße Markierungen auf der Fahrbahn zeugen auf der B1 zwischen Werl-Holtum und Unna-Hemmerde noch 5 Tage später von dem furchtbaren Unfall, bei dem am Samstag, 5. März, drei Menschen durch eine Frontalkollision ihr Leben verloren. (Foto Rinke)

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