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Stamp: Omikron für Kita-Kinder überwiegend harmlos

Stamp: Omikron für Kita-Kinder überwiegend harmlos

Kita - Symbolbild, Quelle Pixbay

Das Risiko für Kita-Kinder bei einer Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus sei  gering. Das betont NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) in einem Brief an die Eltern von Kita-Kindern.

Das am Montag veröffentlichen Ministeriumsschreiben beruft sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse, nach denen schwere Covid-Verläufe bei Kindern die „absolute Ausnahme“ seien. Er sei erleichtert, schreibt Stamp,

„… dass sich Omikron für unsere Kinder und für geimpfte Beschäftigte im Verlauf als überwiegend harmlos herausgestellt hat.“

Experten bewerteten die Risiken seelischer Belastungen und Erkrankungen als Folge pandemiebedingter Einschränkungen um ein Vielfaches höher als die Folgen einer Corona-Erkrankung bei kleinen Kindern.  Das gelte auch für die – bei Kita-Kindern ebenfalls sehr seltenen – Phänomene PIMS und Long-Covid.

Grundsätzlich gehöre ein krankes Kind generell nicht in die Betreuung.

Für die Beschäftigten in Kitas und für Kindertagespflegepersonen sei der volle Immunschutz wichtig –  vollständige Impfung inklusive Boosterung.

In einem aktualisierten Leitfaden zum Umgang mit einem Corona-Infektionsfall heißt es: Sollte ein Selbsttest positiv ausfallen und ein dann verpflichtender PCR-Test oder eine Kontrolle im Testzentrum das Ergebnis bestätigen, bestehe für das Kita-Kind automatisch bis zu zehn Tage lang eine Isolierungspflicht.

 „So beginnt künftig die Testpflicht in der Kindertagesbetreuung nicht nur bei einem positiven PCR-Test, sondern auch bei einem positiven Schnelltest, der in einem Testzentrum durchgeführt.“

Die Dauer der Testpflicht werde an die aktuellen Isolierungs- und Quarantänezeiten angepasst und betrage nun 10 Tage, in denen 4 Tests vorgelegt werden müssen.

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