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Mit 200 km/h über die B55, mit 77 km/h im 30er-Bereich – „Verlier‘ ich jetzt den Führerschein?“

Mit 200 km/h über die B55, mit 77 km/h im 30er-Bereich – „Verlier‘ ich jetzt den Führerschein?“

Symbolbild Raser - Quelle Polizei NRW

„Verlier ich jetzt den Führerschein?“

Eine etwas naive Frage,  auf die die Antwort nur lauten konnte: Ausdrücklich JA – der Schein ist weg. Und zwar für ein Vierteljahr.

Am Montagmittag, 17. Januar, erspähte die Streifenbesatzung eines Kamerafahrzeugs der Kreispolizei Soest einen Mercedes Benz CLA 200 auf der B55 bei Lippstadt.

Der Wagen kam förmlich aus Richtung Langenberg angeflogen.  Der Fahrer beschleunigte sein Auto auf knapp 200 km/h.

Die Polizeibeamten folgten dem Raser. Dabei konnten sie mittels ihrer Messtechnik an Bord mehrere massive Geschwindigkeitsverstöße beweissicher festhalten:

Bei erlaubten Tempo 100 wurden 175 km/h gemessen. Durch einen 70er Bereich bretterte der Mercedesfahrer mit Tempo 124 km/h. Letztlich durchraste er einen 30er Baustellenbereich mit 77 km/h.

Die Polizisten stoppten ihn kurz darauf.

Dem 21-jährigen Fahrer aus Lippstadt wurden die Aufnahmen des Kamerafahrzeugs gezeigt. Die Beamten konfrontierten ihn mit seinen gravierenden Geschwindigkeitsverstößen.

Seine Reaktion?

„Schlussendlich fragte er, ob er den Führerschein jetzt verlieren würde“,

berichtet  Polizeisprecher Wolfgang Lückenkemper.

Die Antwort der Beamten war ein eindeutiges:  „JA“. „Es braucht auch nicht viel Fantasie, um sich die Folgen eines Unfalls mit den gefahrenen Geschwindigkeiten vorzustellen“, meint der Polizeisprecher kopfschüttelnd dazu.

Der Raser muss mit einer Geldstrafe von 700 €, drei Monaten Führerscheinentzug und 2 Punkten im Verkehrsstrafregister rechnen.

Quelle Kreispolizei Soest

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