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Elfjähriger von 5-köpfiger Gruppe beraubt – Mutter des Haupttäters ohne Verständnis für polizeiliche Maßnahmen

Elfjähriger von 5-köpfiger Gruppe beraubt – Mutter des Haupttäters ohne Verständnis für polizeiliche Maßnahmen

Faust, Symbolbild - Archiv Redaktion

Ein räuberisches Quintett hat sich am Sonntagnachmittag im Essener Hauptbahnhof an einem Elfjährigen vergriffen. Vorausgegangen waren bereits verbale Drangsalierungen im Zug.

Wie uns ein Bundespolizeisprecher auf Nachfrage schilderte, hatten sich die 5 Jugendlichen den Elfjährigen bereits auf der Zugfahrt vorgeknöpft. Sie saßen demnach hinter ihm, hätten ihn verbal belästigt und beleidigt.

Nachdem der Zug gegen 17 Uhr im Essener Hauptbahnhof angekommen war, verfolgte die Gruppe den Jungen in einen Verbindungstunnel des Bahnhofs. Dort packten sie ihn, entwendeten ihm gewaltsam die Brieftasche inklusive Bargeld und Monatsticket.

Der geschockte Junge ging zur Wache Bundespolizei. Beamte  informierten die Eltern des Jungen, die ihn wenig später in ihre Obhut nahmen. Zudem sicherten die Einsatzkräfte sofort die Videoaufzeichnungen des Verbindungstunnels. Somit konnten sie die Fluchtrichtung der Täter nachvollziehen.

Zusammen mit Kräften der Polizei in Essen und Gelsenkirchen fahndeten mehrere Einsatzkräfte nach den Tätern. Und tatsächlich waren sie kurz darauf gefunden: Im Gelsenkirchener Hauptbahnhof erkannten Bundespolizisten die Tatverdächtigen wieder und konnten vier der fünf Jugendlichen (einer 14, die anderen 15 Jahre alt) vorläufig festnehmen.

Auf der Wache fanden die Beamten bei dem 15-jährigen Haupttäter Teile der Beute.

Im Beisein der Erziehungsberechtigen nahmen Bundespolizisten von den jungen Kriminellen Fingerabdrücke und fertigten Lichtbilder an. Die Mutter des Hauptverdächtigen,  berichtet der Polizeisprecher, hatte für die aufwändigen polizeilichen Maßnahmen gegen ihren Sohn nicht das geringste Verständnis.

Die Bundespolizisten ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Raubes gegen alle vier Jungen ein. Die weiteren Ermittlungen wird das Polizeipräsidium Essen übernehmen, schließt der Bundespolizeisprecher.

Er ergänzte auf Nachfrage unserer Redaktion noch, dass alle vier jungen Tatverdächtigen Deutsche mit Migrationshintergrund sind.

Kommentare

WORDPRESS: 1
  • Da hilft nur, Jugendliche ins Kinderheim, Eltern für Verzeihung der Kinder und wenig Verständnis fürs Gesetz 10Jahre in Gefängnis! Die Jugendlichen schließen ihren Abschluss ab und leben solange im Jugendheim mit streng katholischen Nonnen. Nach Abschluss gibts direkt k Ast bis zum 25lebensjahr!!!

    So sieht für mich Verständnis aus