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Aufruf des Staatsschutzes nach Schändung muslimischer Gräber: „Haben die Täter womöglich sogar geprahlt?“

Aufruf des Staatsschutzes nach Schändung muslimischer Gräber: „Haben die Täter womöglich sogar geprahlt?“

Dieses Foto durften wir mit Einwilligung der Hinterbliebenen übernehmen. (Foto Privat)

Die Täter hinterließen eine Spur der Verwüstung. Sie wüteten ausschließlich auf dem muslimischen Teil des Friedhofs.

Nachdem zwischen Silvester und Neujahr zahlreiche muslimische Gräber auf dem Iserlohner Hauptfriedhof geschändet wurden (wir berichteten), waren Empörung und Entsetzen in der Bevölkerung groß. Am Sonntag wurde auf dem betroffenen Friedhofsteil eine Mahnwache abgehalten.

Die Fraktionen im Stadtrat verurteilten die Tat in einer gemeinsamen Presseerklärung, schlossen indessen die AfD aus. Diese ließ ein eigenes Statement folgen. 

Währenddessen ermittelt der Staatsschutz der Polizei Hagen auf Hochtouren.

„Umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort und Zeugenbefragungen im Umfeld sind bereits durchgeführt worden“, teilt die Polizei als Zwischenergebnis mit.

Jetzt suchen die Ermittler nach weiteren Hinweisen und bitten die Bevölkerung um Mithilfe.

„Wer hat etwas gesehen, gehört oder vielleicht sogar gelesen? Haben sich die Täter bei jemandem zu dem Geschehen geäußert oder sogar geprahlt? Haben sie sich in Messengern oder anderen sozialen Netzwerken ausgetauscht? Jeder Hinweis ist wichtig!“  

Diese Fotos stellten uns Hinterbliebene zur Verfügung.

Hinweisgeber melden sich bitte bei jeder Polizeidienststelle.

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