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Gesundheitsamt Soest appelliert an Weihnachten zu freiwilligem 2Gplus – So wenig Kontakte wie möglich

Gesundheitsamt Soest appelliert an Weihnachten zu freiwilligem 2Gplus – So wenig Kontakte wie möglich

Kein Zutritt für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene. (Foto Rinke)

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen wendet sich das Gesundheitsamt des Kreises Soest mit dem dringenden Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, durch eigenverantwortliches  Handeln dazu beizutragen, dass die Corona-Infektionszahlen nicht in die Höhe schnellen.

Dr. Andrea Gernun, Leitende Amtsärztin, betont: „Gerade die Ausbreitung der Omikron-Variante ist sehr beunruhigend. Großbritannien und Dänemark zeigen, wie rasch sich die Virusvariante ausbreitet und welche durchaus dramatischen Auswirkungen damit verbunden sind.

Deshalb ist es aus Sicht des Infektionsschutzes wichtig, Veranstaltungen in Innenräumen wie Weihnachtsfeiern, aber auch größere Familienfeiern abzusagen. Keiner will doch ursächlich am Erkranken oder gar schlimmeren Folgen einer Covid-Erkrankung durch Keimeintrag mitwirken.“

Ihre Empfehlung: Am besten freiwillig die 2Gplus-Regel anwenden. 

„Insbesondere vor Kontakt zu besonders gefährdeten Personen, zum Beispiel bei privaten Begegnungen aus Anlass der Feiertage, sollte ein vollständiger Impfschutz vorliegen und zusätzlich ein Test gemacht werden.“ 

Allgemein sei es wichtig, Kontakte auf das unbedingt erforderliche Maß zu reduzieren. Das Tragen einer Maske, auch wenn es nicht überall mehr vorgeschrieben ist, die Einhaltung der Hygieneregeln und regelmäßiges Lüften sollten nach wie vor selbstverständlich sein, so Dr. Andrea Gernun.

In diesem Zusammenhang weist die Leiterin des Gesundheitsamtes darauf hin, dass das Robert Koch-Institut angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante seine Risikobewertung zu COVID-19 erneut aktualisiert hat und das Risiko auch für doppelt Geimpfte und Genesene jetzt als hoch einstuft. Für die Gruppe der Ungeimpften werde die Infektionsgefährdung als sehr hoch eingestuft.

Umso wichtiger sei es, sich impfen bzw. boostern zu lassen.

Dr. Andrea Gernun räumt ein:

„Die Omikron-Variante ist deutlich übertragbarer und es bestehen noch Unsicherheiten hinsichtlich der Effektivität und Dauer des Impfschutzes sowie der Schwere der Erkrankung.“

Umso mehr seien alle Bürger aufgerufen, alle anwendbaren Vorsichtsmaßnahmen umsetzen und damit sich und andere bestmöglich zu schützen.

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