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Omikron führt zu meist milden Verläufen: Neue Studien unterstützen erste Beobachtungen aus Südafrika

Omikron führt zu meist milden Verläufen: Neue Studien unterstützen erste Beobachtungen aus Südafrika

Foto: Redaktion AaH

Die Omikron-Variante des Coronvirus führt offenbar zu milderen Verläufen als die bisher dominierende Delta-Variante. Dieses Phänomen, das zuerst wie berichtet in Südafrika beobachtet wurde (wo Ominkron das erste Mal nachgewiesen wurde), wird jetzt durch neue Studien aus Großbritannien und Australien bestätigt.

Die vorläufigen Studienergebnisse zeigen, dass Omikron-Infizierte im Vergleich zu Erkrankten mit der Delta-Variante deutlich seltener mit schweren Verläufen in Krankenhäuser eingeliefert werden müssen.

Experten wie Virologe Christian Drosten von der Charitée Berlin wurde mit der Feststellung zitiert: 

„Klar, man muss immer dazu sagen: Ein schneller Inzidenzanstieg macht den Effekt zunichte. Aber dennoch erfreulich!“

In einer Studie in England wurde festgestellt, dass die Zahl jedweder Krankenhausaufenthalte bei Omikron im Vergleich zu Delta um ein Viertel niedriger lag.  Die Zahl der Krankenhausaufenthalte, die eine Nacht oder länger dauerten, ging um 40 bis 45 Prozent zurück. Eine andere Studie aus Schottland mit untersuchten Fällen von November und Dezember 2021 ergab, dass ein Infizierter mit Delta gegenüber Omikron um zwei Drittel gefährdeter ist, im Krankenhaus zu landen.

Allerdings schränken die Forscher ein, dass bisher noch nicht genug Fälle untersucht wurden, um die Studienergebnisse allgemeingültiger zu formulieren.

 

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