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Ansturm auf Wildwald-Weihnachtsmarkt – Bei 8000 Besuchern kein Einlass mehr trotz Vorab-Tickets

Ansturm auf Wildwald-Weihnachtsmarkt – Bei 8000 Besuchern kein Einlass mehr trotz Vorab-Tickets

An zwei Adventswochenenden fand der traditionelle Waldweihnachtsmarkt im Wildwald Vosswinkel statt. Das Schutzkonzept beinhaltete neben gr√ľndlich kontrollierter 2G-Einlassregel auch ein Einbahnstra√üensystem. (Foto Rinke)

Bis zuletzt hatte das Wildwald-Team die Entscheidung offengelassen, ob der popul√§re Weihnachtsmarkt unter 100-j√§hrigen Eichen und Buchen trotz der Coronaeinschr√§nkungen stattfinden w√ľrde. Er fand statt – am zweiten und am dritten Adventswochenende.

Und von Ansturm zu sprechen w√§re nicht √ľbertrieben: Bei 8000 Besucherinnen und Besuchern mussten die Organisatoren am Samstag (11. 12.)¬† sp√§tnachmittags die Notbremse ziehen und Einlassstopp verh√§ngen. Das traf dann auch die, die ihre Tickets vorab online gekauft hatten. √Ąrgerlich, wenn man eine weitere Anfahrt hatte, obgleich das vorab √ľberwiesene Geld nat√ľrlich r√ľckerstattet wird. Noch fr√ľher war der Einlass am Samstag zuvor verschlossen – schon um 13 Uhr ging f√ľr Anreisende nichts mehr.

Bildergalerie / Fotos Rinke

 

Auch am zweiten Weihnachtsmarktsonntag str√∂mten trotz des stundenlangen Regens wahre Besuchermassen nach Vosswinkel, wo schon mehrere Kilometer vor den Wildwaldparkpl√§tzen vorsorglich Schilder am Stra√üenrand auf¬† die Eintrittsregel „2G“ hinwiesen: geimpft und/oder genesen mussten Erwachsene sein.

F√ľr 2 Euro zugunsten der Feuerwehr waren wenige Kilometer weiter Parktickets zu erstehen, die zugleich als Los f√ľr eine kleine Lotterie dienten.

Wohl dem, der sich mit den Wegeverh√§ltnissen dort mitten im Wald ein wenig auskennt, denn festes Schuhwerk war beim Stapfen durch Schlamm und Pf√ľtzen von zwingendem Vorteil. Ebenso Allradantrieb beim Bew√§ltigen der v√∂llig verschlammten und durchweichten Parkareale.

Völlig durchweichter und verschlammter Parkplatz.

Wen dies und auch zum Teil ergiebiges Schlangestehen an den St√§nden nicht schreckte, und das waren auch am Sonntag gef√ľhlt wieder Tausende, wurde mit einem zweifellos au√üergew√∂hnlichen Weihnachtsmarkterlebnis in¬† romantischer Kulisse mitten im Wald belohnt. Bis zuletzt hatte das Wildwald-Team an einem passenden Schutzkonzept gefeilt. Man habe gegen√ľber anderen Weihnachtsm√§rkten zwei entscheidende Vorteile, erkl√§rte Oberforstmeister Dr. Lars Schmidt:

Zum einen handelt es sich beim Wildwald Vosswinkel um einen abgetrennten, kontrollierbaren Bereich. Damit konnte der Veranstalter sicherstellen, dass das Publikum tatsächlich ausschließlich aus Geimpften und Genesenen bestand (Kinder ausgenommen).

Die Kontrollen im Eingangsbereich nahmen die Ordner professionell und sehr gr√ľndlich vor,¬† freundlich im Ton, unerbittlich konsequent in der Sache: Ohne zus√§tzlichen Lichtbildausweis wurde kein Impfzertifikat akzeptiert. In den Innenbereichen galt zudem Maskenpflicht.

Das weitl√§ufige Waldgel√§nde bietet au√üerdem so viel Platz, dass die Abst√§nde zwischen den ca. 50 h√ľbsch geschm√ľckten Buden und H√ľtten ohne Probleme ganz erheblich vergr√∂√üert werden konnte – was zu dem Eindruck f√ľhrte, der Waldweihnachtsmarkt sei in diesem Jahr doppelt so gro√ü wie sonst.

Sehr ansprechend war das Angebot, das neben vielen auch waldtypischen Leckereien (wie der beliebten Wildschweinbratwurst) verglichen mit anderen Weihnachtsm√§rkten sehr viel K√ľnstlerisches, Kunsthandwerkliches und sonstiges Selbstgemachtes bot.

 

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