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SPD-NRW-Chef will Clubs schließen und Kontaktreduzierung Ungeimpfter – Schon Dienstag Bund-Länder-Beratung über Verschärfungen

SPD-NRW-Chef will Clubs schließen und Kontaktreduzierung Ungeimpfter – Schon Dienstag Bund-Länder-Beratung über Verschärfungen

Symbolbild - Foto Rinke

Nicht erst wie geplant am 9. Dezember, sondern schon morgen (Dienstag, 30. 11.) beraten Bund und Länder über verschärfte Coronamaßnahmen.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), der aktuell der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vorsteht, sagte am heutigen Montag vor der Presse:

Die Lage erfordert zügiges, entschlossenes und vor allem geschlossenes Handeln… und dringend ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen.“

Er meint damit grundsätzliche Fragen wie Kontaktreduzierungen oder allgemeine Impfpflicht.

Der Oppositionsführer im Landtag, SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Kutschaty,  forderte seinerseits vor der Presse am Montag, man müsse „deutlich stärker auf die Bremse treten, als uns lieb ist“. Kutschaty warnte vor „düsteren Prognosen“ und mehr als 100.000 Neuinfektionen am Tag und bis zu 50.000 weiteren Todesopfern in Deutschland bis zum Frühjahr.

Kutschaty fordert, sofort alle Diskotheken, Bars und Clubs zu schließen. Zudem sollten nach seiner Forderung Ungeimpfte ihre Kontakte drastisch reduzieren – eine mögliche Vorgabe sei, dass sich nur noch bis zu 10 Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen.

NRW-weit wird voraussichtlich auch die Maskenpflicht im Unterricht wieder eingeführt. Auch über diesen Vorschlag der Schulministerin wird morgen beraten – im Landeskabinett.

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