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Kein Geld für 3G-Test: Röntgenpatientin im Krankenhaus und in Arztpraxis abgewiesen

Kein Geld für 3G-Test: Röntgenpatientin im Krankenhaus und in Arztpraxis abgewiesen

Corona-Test - Symbolbild, c/o S. Rinke

Es fehlten ihr 3 Euro für den vorgeschriebenen Corona-Schnelltest. In Konsequenz wurde der alleinerziehenden Mutter J. W. (Name der Redaktion bekannt) der Zutritt ins Krankenhaus verweigert. Sie benötigte dort eigentlich dringend eine Röntgenaufnahme ihrer Hand.

Doch ohne negativen Testnachweis kein Einlass, so wurde es der jungen Frau im Mariannen-Hospital Werl erklärt. Sie wandte sich ziemlich fassungslos an unsere Redaktion.

„Ich finde, dass hier ein unglaublicher Missstand vorliegt. Mir wurde tatsächlich im Krankenhaus eine Behandlung verweigert, da die 3G-Regel zu befolgen ist.

„Da stand ich jetzt in der Patsche als alleinerziehende arbeitende Mama mit noch genau 12 Euro im Portemonnaie und auf das verzögerte Gehalt wartend.“

Der Test in der Apotheke kostet mich nun aber 15 Euro. Und obwohl ich dringend eine Röntgenaufnahme von meiner Hand brauchte, wurde ich wieder heim geschickt, weil ich mir diesen Test so unvorhergesehen nicht leisten konnte.  Ich bin schockiert.“

Auch über die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) konnte die alleinerziehende  Mutter keine Möglichkeit finden, kurzfristig behandelt zu werden. Daher blieb ihr nichts anderes übrig, als mit ihrer schmerzenden Hand nach Hause zu gehen, um sich anderntags in einer chirurgischen Praxis behandeln zu lassen. Doch auch dort wurde die Röntgenaufnahme nicht durchgeführt, berichtet J. W.: „Nachdem ich heute (Mittwoch, d. Red.) bei einer chirurgischen Praxis war, wurde mir von dem Arzt bestätigt, dass eine eine Röntgenaufnahme notwendig ist – allerdings könne er diese nicht ohne 3G-Nachweis anordnen.

Die Patientin fragt sich ziemlich betroffen: „Ist das wirklich im Sinne des Gesundheitsschutzes, notwendige Untersuchungen von den finanziellen Möglichkeiten der Patienten abhängig zu machen?“

Für das Werler Mariannen-Hospital nahm auf unsere Anfrage die Pressesprecherin des Hospitalverbundes Hellweg Stellung zu dem Vorfall. Bettina Szallies erklärt die Vorschriften für Kliniken generell wie folgt:

„Im Mariannen-Hospital Werl, wie auch in allen anderen Krankenhäusern in NRW, gilt ein verpflichtendes Hygieneschutzkonzept. Dieses sieht zur Sicherheit aller beim Betreten des Krankenhauses die 3G-Regel vor (getestet, geimpft, genesen).

Sowohl stationäre als auch ambulante Patienten wie auch Besucher unterliegen dieser Regelung.

Selbstverständlich findet eine Notfallversorgung in akuten Situationen IMMER statt (d.h. bei Dringlichkeit auch ohne vorherige Überprüfung der 3G-Regelung – dann aber unter höchsten Schutzvorgaben durch Persönliche Schutzausrüstung (PSA) für unsere Mitarbeitenden).“

Offenbar sei sie ja dann nicht als „Notfall“ betrachtet worden, kommentiert die abgewiesene Patientin diese Aussage der Kliniksprecherin. Sie ist hochgradig verärgert über diese Regelung:

 

Die verletzte Hand der jungen Frau, die ohne negativen Coronatest im Werler Krankenhaus nicht geröntgt wurde. (Foto Privat)

„Für Patienten einen Krankenhauses – ob ambulant oder nicht – sollte es meiner Meinung nach immer eine Möglichkeit geben, vor Ort kostenlos getestet zu werden. Aufgrund dieser Reglung ist das notwendige Röntgenbild nun verschoben worden, da es zu den Öffnungszeiten des Arztes keine Testmöglichkeit mehr gab.

Und aufgrund meiner fehlenden finanziellen Möglichkeiten musste ich heute einen dringenden Kontrolltermin im Brustzentrum absagen, dort wurden vor 5 Wochen Knoten entdeckt. 

 

Ich kann es absolut nicht verstehen, dass mir der Zugang zu diesen Untersuchungen nun tatsächlich so erschwert wird, zumal auch meine Steuergelder die Impfstoffe mitfinanzierten. Die Frage ist wo fängt eine Notfallversorgung an und wo hört sie auf?“

Die Frage unserer Redaktion, ob sie erklären möchte, wieso sie nicht gegen Corona impfen lässt, beantwortete die junge Mutter bereitwillig:

„Ich habe schon lange Zeit vor Corona meine Bedenken bezüglich der Sicherheit von Impfstoffen gehabt. Mein erster Sohn, heute 13 Jahre alt, hat sehr häufig und heftig auf  Impfungen reagiert. Leider hat es sehr lange gedauert, bis ich einen Arzt gefunden habe, der uns überhaupt über etwaige Nebenwirkungen der Covid-Impfung aufklärte, so dass ich in großer Eigenrecherche auf ziemlich viele Dinge gestoßen bin, die niemals öffentlich propagiert werden.

Die Tatsache, dass mit diesen Dinge so intransparent umgegangen wird, und meine Ausbildung im pflegerischen Bereich haben meine Sicht auf die Gesundheit im Ganzen verändert. Und ich halte die aktuell zur Verfügung stehenden Impfungen für absolut unausgereift und gefährlich.

In meinem persönlichem Umfeld stehen die Impfnebenwirkungen in keinem Verhältnis zu den Corona-Erkrankungen.

Ich bin eine junge Frau die ansonsten sehr gesund ist, und ich vertraue eher darauf, mit dieser Erkrankung fertig zu werden als mit diesem Impfstoff, der mit solch einen Druck an den Mann gebracht werden soll.“

Kommentare

WORDPRESS: 5
  • Fritz vor 1 Jahr

    Ich finde es höchst fragwüerdigd des wegen ein paar Euro eine ärztliche Behandlung verweigert würde.An sieht das die bürokratische Handlung statt eine menschliche immer im Vordergrund liegt.Wer ohne oder wenig Geld hat hat in unser Gesellschaft keine Rechte mehr.Seit Corona ist Menschlichkeit sehr in den Schatten geteerten. Ich bin doppelt geimpft sehr aber nicht ein sehr aber nicht ein das ein nicht geimpter kein Recht auf gesundheitliche Maßnahmen verlieren soll.Nicht einmal die Spezialisten ( Ärzte, Gesungheitsämter und sogannte Leute wo sich Gesundheitsexperten) nennen können keine Auskunft geben ob man infiziert egal ob man geimpft ist oder nicht. Man weiß wirklich nicht was man noch glauben soll. Und dann noch die Politiker die wo meinen sie haben die Interligenz gefressen.

  • Emma vor 1 Jahr

    Richtig so. Die Impfung ist kostenlos und effektiv. Wer einen anderen nicht so effektiven Weg gehen möchte, muss halt dafür bezahlen! 
    Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, erhält die Testung ja immer noch kostenlos. 
    Offenbar handelte es sich hier ja auch um keinen Notfall. Gut so! Gute Handlung! 

    • Detlef Görtz vor 1 Jahr

      Das ist mal wieder typisch !!
      Keine Ahnung wovon man spricht aber Hauptsache seinen Senf dazu geben und Scheiße schreiben um andere Leute zu denunzieren!
      Solange es in Deutschland keine Impfpflicht gibt, ist es ja wohl jedem selbst überlassen, ob er sich den Mist in den Körper spritzen lässt oder nicht !! Woher wissen sie denn das die Impfung ,, effektiv„ist? Wenn ich solche Klugsch… höre, stellen sich mir die Nackenhaare hoch !! Ich hoffe das du an deiner Impfung noch viel Spaß hast !! Aber man sollte auch Leute respektieren, die eine andere Eistellung zu diesem

  • Christine Fingerhut vor 11 Monaten

    Ein Test, der nicht auf Freiwilligkeit beruht ist rechtswidrig und entspricht nicht dem Nürnberger Kodex! Wenn
    Dinge, unter Zwang in den Körper eingeführt werden, ist dies eine Vergewaltigung!!!
    Die Tests sind mit hochgiftigen Stoffen wie Ethylenoxid sterilisiert. Die Fasern der Tests können sich möglicherweise wie Asbestfasern als hoch krebserregend erweisen!!!
    Das alles sind Verbrecher gegen die Menschlichkeit!!!