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3 Betrugsversuche mit gefälschten Impfausweisen in 3 Tagen

3 Betrugsversuche mit gefälschten Impfausweisen in 3 Tagen

Impfpass - Foto S. Rinke

In zwei Apotheken im Kreis Soest und einer weiteren im Märkischen Kreis sind in dieser Woche Personen mit gefälschten Impfausweisen erwischt worden. Beide haben sich jetzt Strafverfahren eingehandelt.

Eine 18-jährige Lippstädterin versuchte am Mittwochvormittag (20. Oktober 2021) in einer Apotheke an der Paderborner Straße unter Vorlage ihres Impf- und Personalausweises ein digitales Impfzertifikat zu erhalten. Der Mitarbeiterin fiel jedoch der ungewöhnliche Stempel im Impfausweis auf, woraufhin sie die Kundin auf einen späteren Zeitpunkt vertröstete und Kontakt mit dem Impfzentrum aufnahm.

Dort bestätigte sich ihr Verdacht, dass weder der Stempel noch das Impfdatum für die Chargennummer passten.

Die Polizei suchte die 18-Jährige zu Hause auf und stellte den Impfausweis sicher. Angaben zum Tatvorwurf der Urkundenfälschung wollte sie gegenüber den Beamten nicht machen.

Am Dienstag (19. Oktober) versuchte eine 37-jährige Frau aus Welver in einer Apotheke „Am Markt“ ein Impfzertifikat ausgestellt zu bekommen. Sie legte ebenfalls ihren Impf- und Personalausweis vor. Auch hier war die Mitarbeiterin aufmerksam. Ihr fiel der „falsche“ Schriftzug im Stempel auf, woraufhin sie die Ausstellung eines Impfzertifikates verweigerte. Die Polizei stellte auch in diesem Fall den Impfausweis sicher und leitete ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung ein.

Und am Mittwoch hat ein 18-jähriger Lüdenscheider versucht, mit Hilfe eines wahrscheinlich gefälschten Impfausweises in einer Apotheke in der Wilhelmstraße den digitalen Impf-Code zu erhalten. Die Apotheke verweigerte die Ausstellung und informierte die Polizei. Die ermittelt wegen des Verdacht einer „Fälschung eines Gesundheitszeugnisses“.

Quelle Kreispolizei Soest/Kreispolizei MK

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