Der Absturz für die CDU geht auch im bevölkerungsreichsten Bundesland in der zweiten Umfrage in Folge dramatisch weiter.
Würde nicht erst am 25. April 2027, sondern bereits am kommenden Sonntag der Landtag in NRW neu gewählt, könnte es haarscharf für eine Rot-Rot-Grüne Mehrheit reichen. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wäre abgewählt.
Der aktuell mit den Grünen regierende Wüst gilt neben dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) als wahrscheinlichster Kandidat für eine „Ablösung“ des extrem unbeliebten Bundeskanzlers Friedrich Merz. Nun wird jedoch auch der smarte NRW-Ministerpräsident in den Abwärtssog der Union hineingerissen.
(Grafik unten: Quelle Wahlrecht.de)

- Die CDU in NRW verliert wie bereits in der vorletzten Umfrage gleich 3 Prozentpunkte und kommt in der heute (16. 10.) veröffentlichten Befragung des Instituts Insa auf 26 Prozent. Das sind über 10 Prozent weniger als bei der Landtagswahl im Mai 2022.
- Gleich 4 Prozentpunkte zulegen kann die SPD, die sich auf 18 Prozent hocharbeitet. In ihrem früheren Stammland NRW ist das immer noch historisch schlecht, doch geht der Trend für die Sozialdemokraten erstmals seit Monaten nicht weiter abwärts.
- Wüsts Regierungspartner, die Grünen, verlieren gegenüber der letzten Umfrage aus der letzten Septemberwoche 2 Prozentpunkte und kommen auf 16 Prozent.
- Um 2 Prozentpunkte nach oben geht es hingegen für die Linke, die bei der letzten Wahl mit 4,9 Prozent aus dem Landtag flog, zwischenzeitlich bei einem Prozent kratzte und jetzt sogar auf Zweistelligkeit kommt (10 Prozent). Das ist ein historischer Bestwert für die NRW-Linke: 2017 schaffte sie in einer Umfrage einmal 9 Prozent.
- Einen Punkt nach oben geht es für die FDP, die mit ihren jetzt 4 Prozent gleichwohl aus dem Landtag fliegen würde.
- Die AfD verliert gegenüber ihrem Rekordwert vom September einen Punkt, rückt mit 21 Prozent jedoch auf 5 Prozentpunkte an die CDU heran und verweist die SPD weiter auf Platz 3.
In Nordrhein-Westfalen dürfen am 25. April 2027 erstmals schon 16-Jährige wählen.
Quelle Wahlrecht.de

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