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„Traumberuf Busfahrer“: Kennenlerntag bei Busunternehmen im Kreis Soest – 38 von 45 wollen Ausbildung starten

„Traumberuf Busfahrer“: Kennenlerntag bei Busunternehmen im Kreis Soest – 38 von 45 wollen Ausbildung starten

(Foto Kreis Soest)

Die ersten Schritte Richtung Zukunft begannen auf sechs Rädern: Per Bus wurden  45 interessierte Frauen und Männer an den Jobcenter-Standorten in Warstein, Werl und Lippstadt abgeholt oder kamen aus Soest zu Fuß, um auf dem Soester RLG-Gelände die Arbeit des Unternehmens kennenzulernen.

„In den kommenden Jahren gehen zahlreiche Busfahrerinnen und Busfahrer in Rente“, berichtete Reinhold Abel, der für die Ausbildung beim Regionalverkehr Ruhr-Lippe (RLG) zuständig ist. „Daher haben wir einen großen Bedarf an zukünftigen Mitarbeitern. Wir freuen uns, dass wir zusammen mit dem Jobcenter nun einen ersten Aufschlag wagen und gleichzeitig viele Interessierte qualifizieren werden.“

Bei einer Führung über das Betriebsgelände lernten die Teilnehmer die verschiedenen Stationen der Ausbildung kennen, konnten zahlreiche Fragen stellen und erhielten einen Eindruck vom Umfang der Arbeit.

 „Von den 45 Teilnehmern haben 38 mitgeteilt, eine Ausbildung zum Busfahrer, Busfahrerin oder in einem anderen Bereich der RLG zu beginnen“,

resümierte Klaudia Lutterbüse, Fachexpertin Integration und Projektkoordinatorin beim Jobcenter AHA Kreis Soest. „Während eines Praktikums können sie nun erste Erfahrungen sammeln und sich auf die Qualifizierung vorbereiten, bevor die Ausbildung Mitte Mai startet.“

 

Die Agentur für Arbeit unterstützt mit Bildungsgutscheinen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Deutschkenntnisse bei einem Job-Berufssprachkurs auszugleichen. Der Sprachkurs hilft gezielt, die deutschen Sprachkenntnisse bei Migranten zu stärken.

Die Initiative MobiQ – Mobilität durch Integration und Qualifizierung – ist dabei von besonderer Bedeutung, so der Kreis: „Sie hat Modellcharakter und zeigt auf, wie ein nachhaltiges Konzept entwickelt werden kann, das sich auch auf andere Regionen in NRW übertragen lässt“, schildert Jörn Peters, Geschäftsführer des Jobcenters. „Das Qualifizierungsmodell ist somit ein wichtiger Baustein, um auch in anderen Kreisen gleichartige Bedarfe zu decken und zukunftsweisende Entwicklungen voranzutreiben.“

Quelle Kreis Soest

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