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Zwei Rinder, ein Meriva – Landwirt überlädt Gespann für Viehauktion in Hamm um 690 Kilo

Zwei Rinder, ein Meriva – Landwirt überlädt Gespann für Viehauktion in Hamm um 690 Kilo

(Foto Polizei Hamm)

Zwei Rinder, ein Meriva – diese Rechnung ging entschieden nicht auf.

Ein 26-jähriger Landwirt aus Coesfeld ist am Dienstagmorgen, 3. November 2026, mit einem massiv überladenen Viehgespann gestoppt worden. Er war mit zwei Rindern auf dem Weg zur Auktion in den Zentralhallen Hamm, als der Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Hamm ihn gegen 8:20 Uhr auf der Dortmunder Straße kontrollierte.

Opel Meriva mit Aufgabe völlig überfordert

Bei der Überprüfung stellten die Beamten ein doppeltes Gewichtsproblem fest: Der genutzte Opel Meriva war überhaupt nicht dafür ausgelegt, den zweiachsigen Viehanhänger inklusive der zwei Rinder zu ziehen. Die zulässige Anhängelast des Autos wurde um satte 690 Kilogramm überschritten.

Zusätzlich war das gesamte Gespann überlastet: Mit beiden Tieren an Bord überschritt der Transport das zulässige Zuggesamtgewicht von 3,2 Tonnen deutlich.

Foto Polizei Hamm

Polizei fordert anderes Zugfahrzeug und Umladen

Ein stärkeres Auto allein hätte das Problem nicht gelöst, ebenso wenig wie das reine Abladen eines Rindes. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt in dieser Konstellation: Der Landwirt musste sowohl ein kräftigeres Zugfahrzeug organisieren als auch die Ladung aufteilen.

Christian Klasing, Leiter des Verkehrsdienstes der Polizei Hamm, betont die Risiken: „Bei einer solchen ungeeigneten Kombination aus Pkw und Anhänger ist die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet. Dadurch entstehen erhebliche Gefahren, sowohl für den Fahrzeugführer selbst als auch für unbeteiligte Dritte. Die zulässigen Gewichte und Anhängelasten sind keine Verhandlungssache.“

Quelle: Polizeipräsidium Hamm

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