Ein verlorener Aufenthaltstitel, den eine Zeugin bei der Polizei abgab, führte am Freitag (9. 10.) zur Festnahme eines per Haftbefehl gesuchten Mannes. Dank der Auswertung von Videoaufzeichnungen konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Eigentümer des Dokuments identifizieren und ihn am Gelsenkirchener Hauptbahnhof festnehmen.
Gegen 11:00 Uhr hatte eine Frau den gefundenen Aufenthaltstitel bei der Bundespolizei abgegeben. Bei der Überprüfung des Dokuments stellten die Beamten fest, dass gegen den Eigentümer, einen in Gelsenkirchen wohnenden Türken, ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Ulm wegen Urkundenfälschung vorlag.
Daraufhin werteten die Einsatzkräfte die Videoaufzeichnungen des Hauptbahnhofs aus, um den Fundort des Dokuments zu lokalisieren und den Eigentümer zu ermitteln. Im weiteren Verlauf konnten sie den 32-Jährigen auf den Aufzeichnungen wiedererkennen – er hielt sich tatsächlich noch im Bahnhof auf.
Die Bundespolizisten nahmen den Verurteilten fest und eröffneten ihm den Haftbefehl. Der 32-jährige Türke erwies sich als liquide: Er konnte den geforderten Gesamtbetrag von 2 277,50 Euro vor Ort entrichten und wendete so eine Ersatzfreiheitsstrafe von 55 Tagen von sich ab.
Nach dem Ausstellen einer Quittung durfte der Mann seinen Weg fortsetzen.
Quelle Bundespolizei NRW

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