Nach zwei schweren Gewalttaten in der Nacht zum 1. Oktober in Hamm suchen die zuständigen Behörden dringend Zeugen. Ein Mann wurde Opfer eines Überfalls, ein anderer schwebte nach einer Messerattacke in Lebensgefahr.
In einer gemeinsamen Pressemitteilung melden Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund eine blutige Auseinandersetzung in der Nacht zu Donnerstag (1.10.2026) auf der Westhofenstraße.
Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde gegen 3 Uhr ein 20-jährige Mann aus Hamm angegriffen. Er erlitt eine lebensgefährliche Stichverletzung im Bein.
Der oder die Täter sind bislang unbekannt. Der Verletzte konnte sich noch eigenständig in ein nahegelegenes Krankenhaus schleppen. Dort wurde er erfolgreich operiert und zur Weiterbehandlung stationär aufgenommen.
Mittlerweile besteht keine Lebensgefahr mehr.
In derselben Nacht war es bereits gegen 2 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in unmittelbarer Nähe gekommen. Dort stritten mehrere Personen untereinander. Beteiligt war auch der 20-Jährige. Die Polizei kontrollierte die Beteiligten und sprach Platzverweise aus. Zu Straftaten war es bis dahin nicht gekommen. Ob und in welchem Zusammenhang dieser Einsatz mit der Tat steht ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingerichtet und die weiteren Ermittlungen übernommen.
Auch die Bundespolizei sucht nach einer körperlichen Auseinandersetzung am frühen Donnerstagmorgen Zeugen:
Nach ersten Erkenntnissen trafen ein 21-jähriger Mann und sein Begleiter gegen 01:45 Uhr am Willi-Brandt-Platz 9 auf eine Gruppe von drei Männern. Einer soll den 21-Jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihn schwer im Mund und Kieferbereich verletzt haben.
Zur weiteren Behandlung wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Verletzte beschrieb den Angreifer wie folgt: Dunkler Hauttyp, etwa 175 cm groß.
Quellen: Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund / Bundespolizei Hamm

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