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Fahrraddemonstration für den Hönnetalradweg am 4. Oktober

Fahrraddemonstration für den Hönnetalradweg am 4. Oktober

 

Am Sonntag, 4. Oktober, findet die vierte Fahrraddemonstration für den geplanten Hönnetalradweg statt. Die Veranstalter laden Bürgerinnen und Bürger dazu ein, gemeinsam die Strecke von Oberrödinghausen nach Balve und zurück mit dem Fahrrad zu fahren.

Start ist um 11 Uhr auf dem Mitarbeiterparkplatz der Firma Lhoist Kalkwerke Hönnetal an der Askeystraße. Die Demonstrationsfahrt wird von der Polizei begleitet und abgesichert.

Mit der Veranstaltung möchten die Organisatoren auf die Bedeutung eines durchgehenden Radwegs im Hönnetal aufmerksam machen. Aus ihrer Sicht besteht weiterhin großer Bedarf an einer sicheren und attraktiven Radverkehrsverbindung zwischen den Städten und Gemeinden der Region.

Vor dem Beginn der Fahrt sind mehrere Redebeiträge vorgesehen. Unter anderem sprechen Christoph Schmidt, Vorstandsmitglied des ADFC-Bundesverbandes und dort für Verkehrspolitik und Verbraucherschutz zuständig, der Landtagsabgeordnete Matthias Eggers sowie die Mendener Bürgermeisterin Manuela Schmidt.

Bei einem Stopp in Balve informieren die Verantwortlichen über den aktuellen Stand des Projekts. Geplant sind Beiträge von André Flöper, Stadt Balve sowie von Volker Klüter, Bürgermeister der Stadt Neuenrade. Dabei soll die Bedeutung des Hönnetalradwegs für die regionale Mobilität und die interkommunale Zusammenarbeit erläutert werden.

„Der geplante Radweg würde zudem eine Verbindung zwischen einem der in Deutschland beliebtesten und meistbefahrenen Flussradwege, dem RuhrtalRadweg und dem Lenneradweg schaffen und könnte hier so zu einem Leuchturmprojekt werden.“

Befürworter sehen darin nicht nur einen Beitrag zur Stärkung des Alltagsradverkehrs, sondern auch des Fahrradtourismus in der Region.

Die Veranstalter hoffen auf eine rege Beteiligung, um das öffentliche Interesse an dem Projekt sichtbar zu machen.

Foto: Veranstalter

Nach Schätzungen der Polizei waren bei der letzten Demontrationsfahrt über 500 Radler mit ihren Fahrrädern dabei. Diese Zahl soll in diesem Jahr, so hoffen die Organisatoren zumindest, noch übertroffen werden.

Termin: Sonntag, 4. Oktober, 11:00 Uhr
Startpunkt: Mitarbeiterparkplatz der Firma Lhoist, Kalkwerke Hönnetal ,Askeystraße, Oberrödinghausen
Strecke: Oberrödinghausen – Balve – Oberrödinghausen , ca. 16 Kilometer, flach ohne Steigungen

Quelle Veranstalter / G. Waschke

COMMENTS

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  • schmunzler 2 Wochen ago

    Direkt neben der engen Straße befindet sich die romantische Hönne und die einmalige Felswand mit seinen zahlreichen Tropfsteinhöhlen. Ein Fahrradweg durch das enge Hönnetal würde massive Einschnitte in die Natur erfordern und das einmalige Naturschutzjuwel definitiv zerstören !!!

    Trotzdem hält der kleine Minifahrradclub ADFC mit seinen wenigen politischen Mitgliedern als radikaler Arm der Partei die GRÜNEN rein populistisch an der über 10 Jahre alten Forderung fest, die nie durchgeführt werden wird.

    Die autofeindliche politische „Klimaparanoia“ Organisation ADFC will möglicherweise damit eher vollkommen irrsinig ein Verbot für den Autoverkehr bei einer der wichtigsten Straßenverbindungen zwischen dem Sauerland und dem Ruhrgebiet erzwingen. Es ist ja tatsächlich so, daß der ADFC aus dem Umfeld der Klimakleber und der antisemitischen FFF Organasition seit Jahren erzählt, das die Menschheit kurzfristig zu Grunde geht wenn der Autoverkehr nicht sofort verboten wird.

    Der wesentliche Naturschutz für das einmalige Naturjuwel Hönnetal mit seinen zahlreichen Geheimnissen ist ein erschwerter Zugang. Eines der wichtigsten und verbreiteten Anwendungsmittel der Naturschutzbehörden. Eine direkter Fahrradweg dadurch würde sich fatal auswirken.

    Viele haben in Fußgängerzonen diese Forderung unterschrieben weil sie sich einfach nur dachten mehr Fahrradwege sind ja an sich gut. Ihnen wurde aber einfach verschwiegen, das diese Forderung speziell im extrem engen Hönnetal massive negative Auswirkungen auf die Natur haben würde.

    Die Organisation dieser Fahrraddemo zeigt mir, wie eiskalt und rücksichtslos der ADFC für seine Idiologie vorgeht.

  • schmunzler 2 Wochen ago

    Man kann bereits ohne viel Umweg etwas oberhalb der Hönne mit dem Fahrrad durch das Tal fahren !!!

    Die Anzahl der Pendler, welche durch den zusätzlichen Radweg täglich bei Wind und Wetter von Balve zu den Arbeitsplätzen in Richtung Menden und Unna bzw. Dortmund auf das Rad wechseln, schätze ich als sehr gering ein.

    Wegen so einen zusätzlichen Radweg wird auch niemand extra von Menden nach Balve zum einkaufen fahren. Ein Radweg durch das Hönnetal bringt nicht sonderlich viel Geld für den Einzelhandel. Beim Wochenendtourismus sind die Geschäfte eh geschlossen. Zudem sind diese Radwege erfahrungsgemäß die meiste Zeit des Jahres außerhalb des Sommers leer und unbenutzt.

    Glaubt der anwesende Bürgermeister vom entfernten Neuenrade ensthaft, daß dadurch der Einzelhandel oder Tourismus bei sich in der Stadt aufblüht ?
    Zudem würde es auch mit dem zusätzlichen Radweg durch das Hönnetal weiterhin nicht ausgebaute Lücken für Radfahrer Richtung Lenne geben.

    Es braucht sehr viele Wanderungen und Tage um das Hönnetal um es zu erkunden. Dafür kann man schon mal für eine Woche oder länger anreisen. Solche Touristen sind viel interessanter als irgenwelche Städter die dort nur bei schönem Wetter duchrasen um irgendwie zur Lenne oder zur Ruhr zu kommen.

    Die Stadt Balve sollte darüber nachdenken, ob sie wirklich langfristig die nahen Ruhrgebietstouristen anlocken will, die mit ihren gehobenen Mittelklasselimousinen und den schweren Elektrorädern am Fahrzeug für ein paar Stunden am Wochenende in das Tal einfallen.

    Stiller sanfter Wandertourismus zahlt sich langfristig immer eher aus als kurzfristiger Massentourismus.

    Eigendlich ist das inzwischen vielen Städten bewußt.

    Es sei denn, die schwarzgrüne Landesregierung mit den entsprechenden Ministerien der Partei die GRÜNEN kauft die finanzschwachen Kommunen mit Fördergelder für ihren grünen „Mobilitätswandel“ ?
    Aktuell werden besonders der Ruhr entlang viele schöne Naturplätze an den Flußauen dadurch zerstört. Das fördern der Entwicklung vom unberührten wandern zum bequemeren stromfressenden Fahrradfahren mit planierte Radwegbauprojekte in Naturschutzgebiete dient weder dem Klimaschutz, noch dem Naturschutz.

    „Nur wo du zu Fuß warst bist du wirklich gewesen“
    (Johann Wolfgang von Goethe)