Schüler gestalten eine öffentliche Treppe, genehmigt von der Stadt, im Regenbogenfarben, Unbekannte übermalen sie nachts mit den Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold.
Und die Sprecherin der örtlichen Grünen und Schulleiterin verurteilt die schwarz-rot-goldene Übermalung der Regenbogentreppe in einem öffentlichen Instagram-Video als „rechtsextremistische“ Tat.
Nach dem Treppenvorfall im sauerländischen Neheim am vergangenen Wochenende (wir berichteten) brach in den sozialen Medien eine bundesweite Diskussionswelle los.
Insbesondere richtete sich massive Empörung gegen die Arnsberger Grünensprecherin Verena Verspohl (Gesamtschulleiterin in Fröndenberg/Ruhr), die die Nationalfarben in einen direkten Zusammenhang mit Rechtsextremismus stellte. Sie habe sogar Morddrohungen erhalten, berichtete sie laut Medien.
An diesem Wochenende meldete sich die Arnsberger CDU zu Wort.
In einem Posting auf Social Media erklären die sauerländischen Christdemokraten ihre Position zur Neheimer Treppen-Causa wie folgt:
„Respekt, Vielfalt & Demokratie.
Der Regenbogen und Schwarz-Rot-Gold gehören zu uns.
Beides steht für Offenheit, Freiheit und unser Grundgesetz.
Was nicht dazugehört:
Sachbeschädigung, Einschüchterung und Hetze – egal von wem.
Demokratische Symbole sind kein Spielball für Extreme.
Respekt gilt allen Menschen.“
Quelle: CDU Arnsberg/Facebook



Kommentare
[…] Lesen Sie weiter auf Ausblick am Hellweg. […]
Es wäre mir neu, dass die „Regenbogenfarben“ für unser Grundgesetz stehen. Dies tut – und zwar in offizieller Funktion – ausschließlich unsere Nationalflagge in schwarz, rot und gold. Es gibt keine inklusivere Flagge als diese, denn sie steht eben für Toleranz, Freiheit und Gleichheit. Die „Regenbogenflagge“ war ursprünglich ein Zeichen für die LGBTQ+ -Community, der die wenigsten Menschen angehören. Es war ein Zeichen einer Minderheit (die selbstverständlich absolut in Ordnung und durch unser GG geschützt ist!), bevor sie von Links gekapert wurde und nun eine Ausdrucksweise linker Politik ist.Sie wird mittlerweile von weiten Teilen der Bevölkerung als inoffizielle Flagge der politischen Linken verstanden. Sie ist keinesfalls ein Zeichen für alle, die in diesem Land leben, und somit auch nicht inklusiv. Daher rührt wohl auch die inzwischen massive Ablehnung.
Ich schreibe dies übrigens als CDU-Mitglied, wenn auch nicht als Arnsberger Bürger. Ich möchte aber mein Befremden ob dieses Statements der Arnsberger CDU zum Ausdruck bringen!
[…] Die CDU Arnsberg verkündete nach dem Übermalen der sogenannten Regenbogentreppe in Neheim mittels digitalen Plakats: „Der Regenbogen und Schwarz-Rot-Gold gehören zu uns.“ Beide Flaggen wurden in Größe und Aussage gleichrangig nebeneinander […]