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Versuchte Brandstiftung an Asylunterkunft in Menden: Sehr junger Täter ermittelt

Versuchte Brandstiftung an Asylunterkunft in Menden: Sehr junger Täter ermittelt

Nach dem Versuch eines Brandanschlags an einer Asylunterkunft in Menden ermittelt der Staatsschutz der Hagener Polizei.

Wie die zuständige Polizei Hagen am Mittwoch (28. 1.) berichtete, kam es am vergangenen Donnerstag (22.01.2026)  zu einer versuchten Brandstiftung an einer Kommunalen Unterbringungseinrichtung (KUE) in Menden.

Zeugen beobachteten gegen 18 Uhr, wie sich ein Jugendlicher auf das Gelände an der Franz-Kissing-Straße begab und eine Flüssigkeit vor zwei dortigen Wohncontainern verteilte. Anschließend versuchte er, die Flüssigkeit zu entzünden.

Es blieb beim Versuch, woraufhin er mit einem Fahrrad flüchtete.

Da die Polizei eine politische Tatmotivation des Jugendlichen nicht ausschloss, übernahm der Staatsschutz der Hagener Polizei die Bearbeitung

Am Freitag, 30. Januar, war der Fall geklärt. Polizei und Staatsanwaltschaft teilten in einer Folgemeldung mit:

„Im Zuge intensiver Ermittlungen konnte der Staatsschutz der Polizei Hagen einen 11-jährigen Jungen als Tatverdächtigen identifizieren.“

Nach aktuellen Erkenntnissen liegen der Polizei keine Hinweise auf eine politische Tatmotivation vor. Das Kind habe die Tat eingeräumt.

„Aufgrund der Strafunmündigkeit entstehen keine strafrechtlichen Folgen für das Kind“, schließen die Behörden ihre Erklärung: „Weitere Auskünfte können aus Gründen des Jugend- und des Persönlichkeitsschutzes nicht gegeben werden.“

 

Quelle Polizei Hagen und Staatsanwaltschaft Arnsberg

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