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Mehrere Brände in Flüchtlingsunterkunft in Lippstadt: 21-Jähriger unter Verdacht versuchter Tötung festgenommen

Mehrere Brände in Flüchtlingsunterkunft in Lippstadt: 21-Jähriger unter Verdacht versuchter Tötung festgenommen

Drei Brände in einer Flüchtlingsunterkunft in Lippstadt hielten in der Nacht auf Samstag, 17. 1., die Feuerwehr und die Polizei im Kreis Soest in Atem.

Unter dem Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts wurde am Samstag ein 21-jähriger Mann aus der Ukraine verhaftet. Vorausgegangen waren mehreren Bränden in der kommunalen Unterkunftseinrichtung (KUE) in Lippstadt-Lippborg, in der der 21-Jährige selbst untergebracht ist.

„Der Tatverdächtige entzündete mutmaßlich Kleidungsstücke, zunächst im Flur sowie an zwei weiteren Stellen in einem Gemeinschaftsraum“, berichtet ein Polizeisprecher.

„Die Brandstellen befanden sich unmittelbar vor einem Fluchtweg, sodass für die Bewohner erhebliche Gefahr bestand, da ein Verlassen des Gebäudes zeitweise nicht möglich gewesen wäre.“

Zudem soll der 21-Jährige eine Tür verbarrikadiert haben, wodurch die Räumlichkeiten zunächst nicht betreten werden konnten.

Die Bewohner wurden durch das Auslösen der Brandmeldeanlage geweckt und konnten die Brände noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit eigenen Mitteln löschen. Verletzt wurde nach derzeitigen Erkenntnissen niemand.

Die Polizei nahm den jungen Ukrainer vorläufig fest. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und dauern an. „Es wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt“, macht der Polizeisprecher klar.

Quelle KPB Soest

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