„Ein Highlight, das im polizeilichen Jahresrückblick 2026 sicher Erwähnung finden wird“, kommentiert ein Sprecher der Polizei des Märkischen Kreises folgenden Vorfall:
Bei Verkehrskontrollen in den eisigen frühen Morgenstunden des Mittwochs und Donnerstags winkten Verkehrspolizisten in Iserlohn einen Autofahrer heraus, der sich nach dem Prinzip „Hilf dir selbst“ die kalten Füße wärmen wollte:
„Er betrieb während der Fahrt einen Heizstrahler samt Gasflasche im Fußraum des Beifahrers.“
Das brachte ihm zwar einen warmen Innenraum, aber auch eine Anzeige ein. Von einer Nachahmung des gefährlichen Unterfangens rät die Polizei dringend ab.
Bei klirrendem Frost kam zum Wiederbeginn der Schule insbesondere in Industriegebieten und an Grundschulen das Lasergerät zur Überwachung der Geschwindigkeit zum Einsatz. Auch die Verkehrssicherheit von Fahrzeugen und die Verkehrstüchtigkeit der Fahrer standen im Fokus.
16 Fahrer waren Mittwoch zu zügig unterwegs. Der Spitzenreiter fuhr mit 75 km/h durch das Industriegebiet Sümmern und wurde angezeigt.
Auch am Donnerstag überschritten Autofahrer 31 Mal die zulässige Geschwindigkeit. Hinzu gesellten sich 17 weitere Verstöße, z.B. weil Autofahrer Ihr Fahrzeug nicht von Schnee und Eis befreit hatten.
Erfreulich: an den Grundschulen „Lichte Kammer“ und „Im Wiesengrund“ hielten sich alle an die Tempolimits. Dafür gab es viele bereichernde Gespräche mit Eltern, die ihre Kids zur Schule brachten. Die Polizei kündigt vergleichbare Kontrollen auch für die Zukunft an.
Quelle KPB MK

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