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Stadtwerke loben Deutschlandfonds als „starkes Signal für die Energiewende – Jetzt Tempo machen!“

Stadtwerke loben Deutschlandfonds als „starkes Signal für die Energiewende – Jetzt Tempo machen!“

Der Verband der kommunalen Unternehmen (VKU) lobt den in dieser Woche vorgestellten Deutschlandfonds. „Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium setzen hiermit ein starkes Signal für die Energiewende: Er soll privates Kapital mobilisieren und zentrale Investitionen in Netze, erneuerbare Energien und die Wärmewende beschleunigen.“

Dazu Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer VKU:„Der  Deutschlandfonds ist ein wichtiger Schritt, um die gewaltigen Investitionen für die Energiewende zu ermöglichen.

Bis 2030 müssen in Deutschland rund 721 Milliarden Euro in Strom- und Fernwärmenetze, erneuerbare Energien und die Wasserstoffinfrastruktur fließen. Diese Herausforderung können Staat, Finanz- und Energiewirtschaft nur gemeinsam bewältigen.“

Besonders begrüßen die kommunalen Versorger als ersten Schritt den Start des Förderkredits Geothermie. „Er unterstützt Kommunen und ihre Unternehmen bei der Wärmewende, indem er nicht nur die Finanzierung von Tiefenbohrungen ermöglicht, sondern auch das Fündigkeitsrisiko beim Bohren nach heißem Wasser absichert. Mit diesem Programm wird die Wärmewende vor Ort entscheidend vorangebracht.“

Aber klar sei auch, mahnt Liebing: „Das ist nur der Auftakt. Die eigentliche Ausarbeitung und Detailarbeit für die weiteren Programme des Deutschlandfonds beginnt jetzt erst. Hier müssen wir schnell vorankommen, damit die im Fonds angelegten Instrumente für die Energiewirtschaft zügig umgesetzt werden. Sie sind entscheidend, um vor allem das Eigenkapital von Stadtwerken zu stärken und so milliardenschwere Investitionen zu hebeln.

Dazu hatten BDEW und VKU den Vorschlag des Energiewendefonds mit staatlichen Bürgschaften und Garantien vorgelegt, die im Rahmen des Deutschlandfonds noch ausgearbeitet werden müssen.  Das stärkt Handwerk und Bau, den Klimaschutz und vor allem die Sicherheit unserer Energieversorgung, weil wir unabhängiger vom Import fossiler Energien werden.

Als VKU haben wir uns intensiv für diese Instrumente eingesetzt und setzen uns weiter dafür ein, dass die Programme praxisnah ausgestaltet und schnell verfügbar sind.“

PM VKU

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