In der Arnsberger Innenstadt ist am Samstagmittag (11. Oktotber) mindestens ein Schuss aus einer Polizeiwaffe gefallen. Ein Randalierer wurde außer Gefecht gesetzt.
Auf einem Video, das unserer Redaktion vorliegt, ist zu sehen, wie zuvor ein Mann mit einer Eisenstange eine Straße entlanggeht und auf geparkte Autos eindrischt, darunter auch auf Polizeiwagen.
Mehrere Einsatzwagen sind zu sehen und Polizeiaufrufe an Passaten zu hören: „Gehen Sie weiter!“
Ein Mann protestiert: „Nicht, dass der noch auf mein Auto…“ und wird energisch von einer Polizistin unterbrochen: „Lassen Sie uns hier unsere Arbeit machen!“

Schließlich bewegt sich der Mann mit der Eisenstange offensichtlich auf Polizisten zu. Dann fällt ein Schuss.
Im Video sind Aufschreie zu hören und der entsetzte Ruf einer Passantin: „Oh mein Gott, jetzt haben sie ihn erschossen!“
Erschossen wurde der Randalierer nicht, jedoch verletzt. Er wurde mit Stand 13 Uhr in einem Krankenwagen behandelt.
Teile der Innenstadt wurden gesperrt.
Nachtrag um 16.30 Uhr – Bericht der Polizei
Am frühen Nachmittag des heutigen Tages kam es in Arnsberg auf der Clemens-August-Straße zur Schussabgabe durch Polizeibeamte.
Ein 40-jähriger deutscher Staatsangehöriger albanischer Abstammung hatte zuvor mit einer Eisenstange erhebliche Sachschäden an Gebäuden und drei Einsatzfahrzeugen der Polizei verursacht. Auf Ansprache durch die Polizeibeamten zeigte er sich aggressiv, bedrohte die Beamten mit der Eisenstange und beschädigte diverse Rechtsgüter.
Der Tatverdächtige wurde durch einen Schuss in das Bein handlungsunfähig gemacht. Er befindet sich derzeit in ärztlicher Behandlung. Es besteht keine Lebensgefahr.
Aus Neutralitätsgründen hat die Polizei Dortmund übernommen.

- Der offizielle Polizeibericht der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises steht noch aus. Wir berichten nach.

Kommentare
Die Vielzahl der psychischen Überforderungen führen zu dem was ist. Turbo Einwanderungen haben dazu beigetragen, die Gewaltszenarien haben sich verdoppelt – die Zahl der Messerangriffe ist unglaublich. Wir können nicht jede kulturelle Überforderung vertragen – gerade in einer Zeit die auch mit einer Rezession belastet ist.
Nicht mehr zu verstehen, Gewalt- und Betrugsstraftaten sowie Messerangriffe sind auf einem unglaublichen Höhepunkt. Wir können das Szenario der kulturellen Überforderung nicht länger hinnehmen. Der Eindruck bleibt, dass die Psychiatrien der Welt ihre Patienten zu uns entlassen haben.