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Mit Fäusten und Messer: Nach SEK-Einsatz im Kreis Soest keine Haftgründe

Mit Fäusten und Messer: Nach SEK-Einsatz im Kreis Soest keine Haftgründe

SEK-Einsatz in der Nacht auf Samstag in Geseke/Kreis Soest – vorangegangen war eine wüste Schlägerei inklusive einer Messerattacke:

Ein 18-jähriger Georgier geriet am Freitagabend, 4. Oktober, gegen 22.50 Uhr auf der Straße mit „Personen in einer Gruppe“ aneinander, berichtet ein Polizeisprecher der Kreispolizeibehörde Soest.

Die Auseinandersetzung entwickelte sich zu einer massiven Schlägerei.

Der 18-Jährige verletzte zwei Männer mit Fausthieben und einem Messer.

Er versuchte dann, weiter auf einen der Kontrahenten einzudreschen. Seine anwesenden Eltern konnten ihren tobenden Sohn von weiteren Gewalttaten abhalten.

Der alkoholisierte Angreifer hatte sich nach der Tat und noch vor Eintreffen der ersten Polizeikräfte in seine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Delbrücker Straße verschanzt.

Für seine Festnahme wurden „aufgrund der vorliegenden Umstände“ (Polizei) Spezialkräfte angefordert.

Diese konnten den jungen Georgier wenig später in der Wohnung überwältigen und zur Polizeiwache bringen.

„Der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde der Sachverhalt vorgetragen. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahme und Sicherstellung des eingesetzten Messers wurde der 18-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen“, schließt der Polizeisprecher.

Heißt: Der zuständige Staatsanwalt sah trotz SEK-Einsatz und Messergewalt die sogenannten „besonderen Gründe für eine Untersuchungshaft“ nicht gegeben.

Quelle Kreispolizeibehörde Soest

 

 

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