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Engpass auf Ruhrbrücke bleibt Radlern erhalten: Bahn verweigert sich Radwege-Idee zwischen Fröndenberg und Menden

Engpass auf Ruhrbrücke bleibt Radlern erhalten: Bahn verweigert sich Radwege-Idee zwischen Fröndenberg und Menden

(Foto Stadt Fröndenberg)

Kein Radweg zwischen Fröndenberg und Menden unter Nutzung ehemaliger Bahninfrastruktur – der Traum ist ausgeträumt.

Der Engpass auf der Ruhrbrücke bleibt Fröndenberg und Menden weiterhin erhalten.

Bereits im Herbst 2023 sprachen Bürgermeisterin Sabina Müller und Bürgermeister Dr. Roland Schröder aus Menden über eine Verbesserung der Querung der Ruhr für Radfahrer.

„Dabei ging es nicht nur um eine Verbesserung für überregionalen Radtourismus auf dem Ruhrtalradweg, sondern auch um die Bürger aus Fröndenberg und Menden, die die Zabelroute für einen Ausflug mit dem Fahrrad nutzen oder die andere Stadt besuchen wollen“, unterstreicht Bürgermeisterin Müller in einer Mail vom heutigen Nachmittag, 30. April.

Eine angedachte Möglichkeit war die Nutzung der Bahnbrückenpfeiler parallel zur Eisenbahntrasse.

„Deshalb wurde der Deutschen Bahn gegenüber die Bedeutung dieses Engpasses für den örtlichen und überörtlichen Radverkehr und für den im Hinblick auf die Verkehrswende angestrebten Ausbau des Radverkehrsnetzes verdeutlicht“,  so Müller.

Im Februar erteilte die DB dieser Idee schriftlich eine deutliche Absage.

Zum einen erscheine eine Reaktivierung der vorhandenen Bahninfrastruktur und damit die technische Machbarkeit aufgrund massiver baulicher Mängel mehr als fraglich. Zum anderen seien die Pfeiler als Anlagen der Eisenbahn des Bundes gewidmet und eine Umwidmung sei ein erheblicher bürokratischer Aufwand im Zusammenwirken mit dem Eisenbahnbundesamt.

Bürgermeisterin Sabina Müller: „Ich bedauere, dass dieses Vorhaben abgelehnt wurde, bin mit Roland Schröder aber weiterhin regelmäßig in einem guten Austausch darüber, wie wir diesen
Engpass verbessern können.“

Quelle PM Stadt Fröndenberg

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