HomePolizeiLand NRW

Feuerwehr zur Silvesternacht: Gewaltpotenzial wurde kleingehalten – es war aber unverändert da

Feuerwehr zur Silvesternacht: Gewaltpotenzial wurde kleingehalten – es war aber unverändert da

„Das Gewaltpotenzial war unverändert da. Es wurde diesmal aber klein gehalten.“

So bewertet der Sprecher der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, Manuel Barth, den zurückliegenden Jahreswechsel aus Sicht seiner eingesetzten Feuerwehrkollegen.

Das Konzept der Polizei bundesweit sei aufgegangen, mit „massivem Personalaufgebot schwere Ausschreitungen zu verhindern“.

An der Gewaltbereitschaft selbst habe sich nach übereinstimmenden Rückmeldungen der Feuerwehrleute nichts im Vergleich zum vorjährigen Silvester geändert, als es in ganz Deutschland zu schweren Ausschreitungen gekommen war. Wir berichteten damals umfassend.

Politiker und Sicherheitsfachleute bewerten die massiven Polizeieinsätze zur Verhinderung von Krawallen in der Silvesternacht als Erfolg. SPD-Innenexperte Dirk Wiese sagte der Zeitung Die Welt (Onlineausgabe):

„Das harte Durchgreifen war konsequent und richtig.“

Die erwarteten und in Teilen eingetretenen Krawalle ließen sich langfristig aber nur präventiv verhindern:

„Hier helfen nur mehr Bildungsangebote und mehr gesellschaftliche Teilhabe. Das sollten insbesondere die Sparkommissare der CDU endlich verstehen.“

Wie berichtet, sind NRW-weit rund zwei Dutzend Polizisten in der Silvesternacht verletzt worden, rund die Hälfte weniger als im Jahr zuvor. Es waren zugleich massiv mehr Beamte eingestetzt – in ganz NRW rund 6600, unterstützt durch Bereitschaftspolizei.

COMMENTS

WORDPRESS: 0