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CDU Fröndenberg moniert: Private Anpflanzungen wachsen „kontinuierlich in öffentliche Gehwege“

CDU Fröndenberg moniert: Private Anpflanzungen wachsen „kontinuierlich in öffentliche Gehwege“

(Diese private Hecke ist dem Fröndenberger CDU-Fraktionschef Gerd Greczka ein Dorn im Auge. Sie sei kein Einzelfall, betont er. Das Foto ist vom Sommer. "Die Hecke konnte sich seither prächtig entwickeln." - Foto Greczka

Vorab: Das beigefügte Foto ist im August entstanden. „Bis heute konnte sich diese Hecke prächtig entwickeln“, merkt der Fraktionsvorsitzende der CDU Fröndenberg an.

Beeinträchtigungen des öffentlichen Verkehrsraums durch private Anpflanzungen treiben die CDU-Fraktion Fröndenberg um – konkret geht es um eine privat gepflanzte Hainbuchenhecke, die im Ortsteil Hohenheide „kontinuierlich in den öffentlichen Bürgersteig wächst“.

Die Verwaltung sieht offenbar keine Handhabe, wundert sich  Fraktionschef Gerd Greczka. Offenbar könne ein(e) Mitarbeiter/in der Verwaltung für sich entscheiden, was in solchen Fällen noch „in Ordnung“ ist (gemeint ist akzeptabel) und was nicht.

„Warum sind ca. 30 cm Bewuchs (vgl. Foto) im öffentlichen Raum nach Mitarbeiter/in-Auskunft noch „in Ordnung“, ca. 60, 80 oder mehr Zentimeter aber vielleicht nicht mehr? Mit welcher Richtlinie oder Begründung?“ Und offenbar gebe es im Stadtgebiet etliche weitere Beispiele gibt, wo ähnliche Problematiken/Schwierigkeiten bestehen? Ihm dränge sich, so Greczka, der Eindruck auf, „dass es eher keine Regelung gibt, sondern wesentlich quasi auf „Zuruf“ gewartet wird.“

In der Ratssitzung am Mittwoch, 8. 11., erwartet die CDU konkrete Antworten zu dieser Thematik. Der Fraktionschef betont:

„Mir geht es nicht um ästhetische oder ökologische Fragen. Das ist auch kein nachbarschaftlicher Konfliktfall.

Im Kern geht es mir darum, dass in einem dicht besiedelten Wohngebiet  von Menschen mit Kindern, Kinderwagen, Rollstühlen, Rollatoren, Hunden ein intensiv genutzter Bürgersteig an einer u.a. von LKW dicht befahrenen Straße in seiner Breite durch privates Interesse erkennbar kontinuierlich eingeschränkt wird. Das ist nicht risikolos!“

Abschließende Bemerkung, so Greczka: Im Sommer, mitten in den Ferien, verteilte die Stadt Fröndenberg (wir berichteten darüber) ‚gelbe Karten‘ für überhängende Zweige auf Bürgersteigen – mit der ultimativen Aufforderung an die Grundstückseigentümer, den Wildwuchs binnen 3 Wochen zurückzuschneiden. „Dann muss sich die gleiche Kommune auch an dieser Latte messen lassen.“

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