Um sich an heißen Tagen abzukühlen, bietet die erste Stadt im Ruhrgebiet offizielle „Schutzräume“:
In Castrop-Rauxel sind als Teil eines kommunalen Hitzeaktionsplans Aufkeber erhältlich, mit denen Einrichtungen und Unternehmen ihre Räume als sogenannte Hitzeschutzräume kennzeichnen können.
Bisher 7 sind zum Start dabei, darunter das Rathaus oder das Kundenbüro der Stadtwerke.
Auf ihrer Website informiert die Stadt wie folgt:
„Die Stadt kennzeichnet als Sofortmaßnahmen zum Hitzeschutz in diesem Sommer Einrichtungen und Unternehmen, die kühle Zufluchtsorte bieten, und auf Wunsch ein Glas Wasser oder einen Sitzplatz zum Ausruhen anbieten.
Die städtischen Jugendzentren in Ickern, Dingen und der Altstadt, das Familien- und Bildungsbüro an der Schillerstraße, das Rathaus am Europaplatz, der Generationentreffpunkt auf Schwerin, Bodelschwingher Straße 35, und das Kundenbüro der Stadtwerke, Lönsstraße 12, starten mit dieser Initiative und bringen einen entsprechenden Aufkleber im Außenbereich an.
Machen Sie mit!
Andere Einrichtungen, Einzelhändler und Unternehmen, die diese Initiative unterstützen
möchten, erhalten kostenlos von der Stadt einen entsprechenden DinA6 Aufkleber für den Außenbereich.“

Quelle Stadt Castrop-Rauxel
In ihrer Begründung schreibt die Castroper Verwaltung:
„Hitzetage nehmen zu
Die Anzahl heißer Tage in Deutschland nimmt durch den Klimawandel stetig zu.
Je nach Region hat sich zum Beispiel die durchschnittliche Zahl der Hitzetage, also Tage mit mindestens 30 °C, in den letzten Jahrzehnten verdoppelt.
Dieser Trend hält an und verstärkt sich.
Die Folgen sind immer häufiger Hitzeperioden mit Temperaturen von mehr als 30 °C und auch Tropischen Nächten, in denen es immer noch mindestens 20 °C warm ist.
Diese hohen und länger als früher anhaltenden Temperaturen beeinträchtigen nicht nur die gemäßigtes Klima gewohnte Pflanzen-und Tierwelt, sondern machen auch dem menschlichen Organismus ernsthaft zu schaffen und kosten Leben.
Einfache Grundregeln bei Hitze – strategische Konzeption
Viel Trinken, sich im Schatten aufhalten, leicht Essen und mehr Pausen einlegen, sind Grundregeln, die jeder kennt.
Derzeit kann am Trinkwasserbrunnen in der Castroper Fußgängerzone dank des Gemeinschaftsprojekts der Gelsenwasser AG, des EUV Stadtbetriebes und der Stadt die eigene Trinkflasche aufgefüllt werden.
Strategisch erarbeitet die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel zusammen mit ihren Töchtern und der Politik einen kommunalen Hitzeaktionsplan und lotet mögliche weitere Ansätze für Hitzeschutzmaßnahmen aus.“
https://www.castrop-rauxel.de/

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Ergänzung für den Aufkleber: Reaktionäre und revisionistische Hitzköpfe müssen draußen bleiben.