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Kamenerin (72) setzt Ehemann vergiftete Mahlzeit vor: Festnahme wegen Tötungsversuchs

Kamenerin (72) setzt Ehemann vergiftete Mahlzeit vor: Festnahme wegen Tötungsversuchs

Dieses Sonntagsessen kam dem Ehemann komisch vor. Sein unterbewusstes Alarmsystem rettete ihm womöglich das Leben.

In Kamen hat am vergangenen Sonntag eine Seniorin versucht, ihren Gatten zu vergiften. Damit wird das zweite Kapitalverbrechen in Kamen am 11. Juni öffentlich.

Am Dienstagmorgen berichtete knapp die Kreispolizei Unna gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Dortmund über den Fall.

Demnach versuchte am Sonntagnachmittag, 11. Juni, gegen 16 Uhr, eine 72-jährige Kamenerin ihren 73-jährigen Ehemann umzubringen.

Sie servierte ihm nach bisherigen Ermittlungen eine vergiftete Mahlzeit.

Offenbar kam dem 73-Jährigen Kamener das Essen komisch vor. Er aß zwar davon, aber nur wenig. Sodann begab er sich ins Krankenhaus, wo klar wurde, was da nicht gestimmt hatte mit dem Mittagessen.

Polizeibeamte nahmen die 72-jährige Ehefrau fest. Die Tat wurde als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft. Im Verlauf des heutigen Dienstags wird über U-Haft entschieden.

Dem Ehemann geht es nach weitergehenden Mitteilungen der Staatsanwaltschaft inzwischen wieder gut.

Weitere Ermittlungen dauern an.

Am Abend desselben Tages wurde auf dem Hauptschulgelände am Koppelteich wie berichtet ein 21-Jähriger durch Schüsse schwer verletzt. Festgenommen wurde ein 19-Jähriger. Zu diesem Verbrechen gab es bisher keine offizielle Verlautbarung.

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