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Grapschen, Haarereißen, Kopftritte: Brutaler Übergriff auf 14- und 17-Jährige an Bahnhof in NRW

Grapschen, Haarereißen, Kopftritte: Brutaler Übergriff auf 14- und 17-Jährige an Bahnhof in NRW

Es bestanden keine dringenden Haftgründe trotz der brutalen Gewalt, mit der der Täter gegen seine beiden minderjährigen Opfer vorging.

Die Bundespolizei berichtet über einen erschreckenden Überfall auf zwei junge Mädchen (14, 17) an Weihnachten am Kölner Hauptbahnhof. Die beiden Schwestern mussten am Weihnachtsmorgen (25. 12.)  in ein Kinderkrankenhaus gebracht werden.

Gegen 06:45 Uhr hörten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf ihrem Streifengang durch den Hauptbahnhof laute Schreie. Sie trafen auf zwei junge Mädchen und einen gerade flüchtenden jungen Mann. Er wurde nach wenigen Metern gefasst.

Auf der Dienststelle ermittelten die Einsatzkräfte den Tathergang:

Die beiden minderjährigen Schwestern waren im Bereich der Bahnhofshalle von dem fremden Mann, einem 22-jährigen Afghanen, angesprochen worden. Kurz darauf packte der Mann der 17-Jährigen an den Po.

Das junge Mädchen wehrte sich. Man schrie sich an – sodann wurde der Mann gewalttätig, prügelte auf die 17-Jährige und ihre jüngere Schwester ein. Beide Mädchen riss er sodann an den Haaren zu Boden und trat der Jüngeren brutal gegen den Kopf.

Sichergestellte Videoaufzeichnungen bestätigten die Aussagen der jungen Mädchen.

Die Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten die Identität des alkoholisierten Mannes (ca. 0,7 Promille) fest, fertigten Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung und gefährlicher Körperverletzung. Von dringenden Gründen für eine Untersuchungshaft erwähnt der Bundespolizeisprecher in seinem Bericht nichts.

Die beiden Minderjährigen wurden nach Rücksprache mit der Erziehungsberechtigten durch alarmierte Rettungskräfte in ein Kinderkrankenhaus gebracht.

Quelle Bundespolizei

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