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Massenpanik befürchtet: Polizeieinsatz beim „Weihnachtsflair“ am Schloss Bodelschwingh

Massenpanik befürchtet: Polizeieinsatz beim „Weihnachtsflair“ am Schloss Bodelschwingh

Eine Massenpanik wurde seitens der Einsatzkräfte zunächst befürchtet. Am Samstagabend (26. November) kam es zu einem plötzlichen immensen Gedränge auf dem Weihnachtsmarkt am Schloss Bodelschwingh.

Gegen 17.30 Uhr ballten sich im Bereich der kleinen Brücke derartige Menschenmassen, dass mehrere Weihnachtsmarktbesucher panisch den Notruf der Polizei wählten.

Mehrere Streifenwagen rückten aus, weil das Ausmaß des Gedränges zu diesem Zeitpunkt schwer abzuschätzen gewesen sei.

Beim Eintreffen der Polizei war es im Bereich des Eingangs über die Brücke zum Weihnachtsmarkt derart voll, dass es für die Besucher buchstäblich weder vor noch zurück ging.

In Zusammenarbeit mit dem Veranstalter des „Weihnachtsflairs“ konnte die Polizei die Situation entzerren, leitete die Besucherströme mittels Absperrgittern von der überfüllten Brücke zu anderen Eingängen des Weihnachtsmarkts.

Es wurde nach Sachstand vom Abend niemand verletzt.

Aufnahme einer Besucherin, die lobt: „Die Polizei hat alles toll geregelt!“ (Foto S. Rund)

Im Netz gab es heftige Kritik am Veranstalter: So bemängelte eine Besucherin des Weihnachtsmarkts, die mitten im Getümmel gesteckt hatte:

„Es war wirklich krass. Der Übergang zum Gartenbereich ist eine winzige Brücke, es wollten Leute rein und raus. Ein wahnsinniges Gedränge, mittendrin Kleinkinder, Senioren zum Teil mit Rollatoren, Hunde und natürlich auch die übrigen Besucher von groß bis klein.

Als wir endlich draußen waren, standen noch unglaublich viele Menschen an der Kasse, die noch rein wollten. Man kann nur den Kopf schütteln. Wahnsinnig schlecht organisiert.

Wir waren eben aus dem Tor raus, da kam die Polizei mit Blaulicht.“

Kommentare

WORDPRESS: 6
  • Petra Volmer vor 6 Monaten

    Hallo,
    Wir waren selbst betroffen…einfach eine Katastrophe, kein Sicherheitskonzept…hat man aus Duisburg nicht gelernt…wie kann man durch so ein enges Nadelöhr soooo viele Menschen laufen lassen und das in beiden Richtungen…. Der Vorplatz ist zum bersten voll und es werden immer noch Menschen im Park gelassen obwohl dschon nichts mehr ging..Keine Personenbegrenzung wieviel Menschen im Park dürfen…die Sicherheit der Menschen war den Veranstalter egal. Hatte nur die Dolarzeichen in den Augen…

    • Liebe Frau Volmer, danke für Ihr Schilderung! Neben der Verantwortung des Veranstalters fragen wir uns allerdings aber auch, wieso Menschen weiterhin auf einen berstend vollen Weihnachtsmarkt drängen…? Gut, dass nichts passiert ist! Liebe Grüße!

      • Anwohner vor 6 Monaten

        Wenn noch Besucher eingelassen werden, woher soll ich erkennen, das es am Schloss aus allen Nähten platzt?
        Von aussen ist es nicht erkennbar…
        Meiner Meinung eindeutig Schuld des Veranstalters ! Als Anwohner geht mir die Verkehrssituation im Ortskern ebenso gewaltig auf den Nerv. Alles voll geparkt, kreuz und quer, teilweise vor Ein-/Ausfahrten, in Kurven etc pp…obwohl ausreichend Parkplätze am Schloss vorhanden. Da wollten sich die Gattinnen der Elite wohl nicht die Stöckelschuhe versauen bzw den schönen, gerade gewaschenen SUV.
        Bah…

        Kein Ordnungsamt vorort, Polizei völlig überfordert…

        • Hallo Herr Anwohner, nach unserer Information soll bereits der Vorplatz überfüllt gewesen sein, deshalb die Anmerkung. Aber natürlich muss der Veranstalter dafür Sorge tragen, dass auf seinem Markt keine derartige Überfüllung herrscht, da haben Sie natürlich Recht. Dass das Ordnungsamt bei einem solchen Weihnachtsmarkt nicht vor Ort ist, ist nicht zu verstehen. VG!

    • Besucher vor 6 Monaten

      Das gestern war die pure Katastrophe.
      Nicht nur das viel zu viele Menschen auf das Gelände gelassen wurden, am schlimmsten war die Ignoranz aller Beteiligten z. B. Sanitäter, Mitarbeiter des Schloss Weihnachtsmarkts und am schlimmsten der Sicherheitsdienst, der seinen Namen nicht verdient hat. War mit meiner 14 jährigen Tochter und Familie dort. Das Nadelöhr an der Brücke war katastrophal. Aus Duisburg hat man wohl nichts gelernt. Anstatt alles in dem Durchgang zu entzerren stand nur ein Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst an dem Durchgang, als wir dort nach endlos langer Zeit durch waren habe ich den Mitarbeiter gebeten sich doch um die gefährliche Situation zu kümmern, doch dieser leuchtete nur mit seinem Handy und du sagte mir er könne auch nichts machen. Ignoranz auch seitens der Sanitäter… es wäre ja keiner verletzt😡
      Beim schnellen rausgehen noch den Sicherheitsdienst am Eingang angesprochen, dieser verwies an den Veranstalter.
      Wenn sich nur ein Mensch Gedanken über Sicherheit und nicht nur über viele Einnahmen gemacht hätte, dann wäre es ein schönes Event gewesen.
      Habe dann die Polizei informiert.
      Es war eine Katastrophe