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„Ihr Paket ist angekommen“ – nicht: Statt dessen folgen SMS-Flut und Datenabgreifen

„Ihr Paket ist angekommen“ – nicht: Statt dessen folgen SMS-Flut und Datenabgreifen

Kurz vor Weihnachten rollen alle Jahre wieder nicht nur die Postzusteller, sondern auch eine neue Welle falscher Paket-SMS.

Eine L√ľdenscheiderin bekam j√ľngst eine SMS mit dem Wortlaut:

„Ihr Paket befindet sich an einem Abholpunkt. Die Adresse finden Sie hier: …“

Weil sie tatsächlich ein Paket erwartete, klickte sie auf den darauf folgenden Link und lud eine App herunter.

Nur Stunden sp√§ter bekam eine nicht mehr zu z√§hlende Masse von Anrufen und SMS von Personen, die sich bei ihr beschwerten √ľber die von ihrem Handy abgesandten Paket-SMS.

Die App lie√ü sich nicht l√∂schen. Sie musste ihr Smartphone auf Werkseinstellungen zur√ľcksetzen. Sie informierte ihren Provider und ihre Bank und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Die Betr√ľger-Nachricht gibt es in verschiedenen Varianten – zum Beispiel auch als Info √ľber eine angebliche Voice-Mail. Wellenartig verbreiten sich die SMS wie ein Kettenbrief auf Tausenden Smartphones.

Jeder, der den Anweisungen der SMS folgt, wird automatisch zum Weiterverbreiter.

Genauso, wie sich die Inhalte der Nachrichten unterscheiden, so gibt es auch verschiedene Varianten der Schadsoftware – eine davon ist „FluBot“. Sie greift Kontakt- und Bankdaten ab.

Die Polizei warnt deshalb ausdr√ľcklich vor dem Herunterladen von Apps aus unbekannte Quellen. Am besten ist es, solche Paket- oder Voicemail-Nachrichten einfach zu l√∂schen!

Opfer, die den Link genutzt haben, ihr Handy in den Flugmodus schalten und unbedingt und postwendend auf Schadsoftware und Viren pr√ľfen. Einen teilweisen Schutz erlangen Handy-Nutzer, indem sie vorbeugend eine Drittanbietersperre einrichten. Opfer sollten ihren Mobilfunkanbieter und – falls sich Bankdaten auf dem Handy befinden – ihre Bank informieren sowie Anzeige bei der Polizei erstatten.

Quelle Polizei

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