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Energiekrise wird bedrohlich – Wirtschaft im Kreis Unna fürchtet Pleitewelle

Energiekrise wird bedrohlich – Wirtschaft im Kreis Unna fürchtet Pleitewelle

Aktuere des Runden Tisches zur Energiekrise im Kreishaus mit Landrat Mario Löhr. (Foto Kreis Unna)

Das Handwerk vor Produktionsausfällen, die Wirtschaft vor einer Schließungswelle:

Unternehmen im Kreis Unna schlagen Alarm. Die Energiekrise spitze sich für Wirtschaft wie Handwerk ganz bedrohlich zu.

„Uns erreichen insbesondere Stimmen aus den sehr energieintensiven Betrieben des Handwerks, die durch Kündigungen ihrer Energielieferverträge große Sorge haben, die Produktion im kommenden Jahr aufrecht erhalten zu können“, berichtet etwa Volker Stein für die Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe.

„In einem Fall wurde laut darüber nachgedacht, ob es wirtschaftlich sinnvoller ist, den Betrieb zu schließen, als die Altersvorsorge des Unternehmers für die Überbrückung der Krise aufzubrauchen.“

Sascha Dorday, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unnawarnt vor einer Schließungswelle als Kettenreaktion der Energiekrise.

„Egal ob Handwerks- oder Industrieunternehmer – diese Krise betrifft jeden.“

Vereine vor „ganz prekärer Situation“:

Klaus Stindt als Vorsitzender des Kreissportbundes Unna machtedeutlich, wie groß die Belastungen für die ehrenamtlich getragenen Vereine sind:

„Flüchtlingskrise und Coronakrise, jetzt Energiekrise – das ist eine ganz prekäre Situation für unsere Vereine“, sagte Stindt mit Verweis auf 100.000 Sportlerinnen und Sportler, die in 460 dem KSB angeschlossenen Vereinen organisiert sind.

„Wenn sich bei einem ehrenamtlich getragenen Sportverein die Energiekosten plötzlich verdreifachen, dann können die den Laden zu machen.“

Die Äußerungen fielen am „Runden Tisch Energiekrise“, den Landrat Mario Löhr initiiert hat, um Beratungsangebote für Bürger und Betriebe in Energiepreisnöten zu bündeln und Netzwerke der Solidarität zu knüpfen.

Die UKBS hat am Runden Tisch angekündigt, keinem Mieter wegen Verzugs bei den Energiekosten zu kündigen. Mehr als Ratenzahlungen können Wohnungsunternehmen ihren Mietern allerdings auch nicht anbieten.

Kommentare

WORDPRESS: 1
  • duke hoyer vor 2 Monaten

    Da sitzen doch zahlreiche Parteimitglieder am runden Tisch , ganz egal welcher Altparteien .
    Ich versteh jetzt überhaupt nicht wo das Problem liegt , dass müssen die doch so gewollt haben , sonst wären sie doch nicht in Parteien , die einen Wirtschaftskrieg der USA mittragen , die die Auflösung Deutschlands und den Eintritt in den Zentralstaat EU fördern , die die Energiewende so erfolgreich finden und mit Grünen paktieren , die wiederum gleich alles schliessen wollen was nicht klimaneutral ist . Also los , jetzt können sie den Bürgern und Handwerkern sagen was sie alles so toll finden und warum sie Deutschland ohne jede Not ins Mittelalter bomben wollen . Sie können ihnen erklären , warum sie für ein Land die Wirtschaft ruinieren , welches sogar Milliardenteures Eigentum Deutschlands militärisch angreift nur um die eigenen Vorteile des Krieges weiter geniessen zu können . Nicht so feige , tut nicht so als hättet ihr mit der Regierungsarbeit nichts zu tun , das sind eure Parteivorsitzenden . Ach ja , und kommt mir nicht mit der CDU – auch Merz , der alte Blackrockmann , ist Befürworter der Sanktionen und des von den USA provozierten Krieges , auch der Mann hat keine Eier .